Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen
Talsperre Lichtenberg08.12.2008
Die Talsperre Lichtenberg wurde in den Jahren 1966 bis 1975 zum Zwecke der Rohwasserbereitstellung für die Trinkwasserversorgung des Gebietes um Freiberg und zum Hochwasserschutz errichtet. Das Absperrbauwerk ist als Steinschüttdamm mit einer Außenhautdichtung aus Asphaltbeton ausgeführt. Zur Entnahme des Wassers aus dem Stausee dient ein Komplexbauwerk, welches aus dem Entnahmeturm und dem Grundablassgewölbe besteht. Zur Hochwasserableitung dient ein Schachtüberfall, der ebenfalls Bestandteil des Komplexbauwerkes ist. Die Staudammkrone ist für den Öffentlichen Besucherverkehr freigegeben.



luftseitige Ansicht der Talsperre Lichtenberg
Faltblatt: Die Talsperre Lichtenberg
(pdf-Datei, 416 kB)

Staudamm mit Entnahmebauwerk

Staudamm mit Entnahmebauwerk

Stausee mit der Vorsperre Dittersbach

Stausee mit der Vorsperre Dittersbach
1. Regierungsbezirk: Chemnitz
2. Landkreis: Freiberg
3. Nutzungsart: Rohwasserbereitstellung für die Trinkwasserversorgung und Hochwasserschutz
4. Bauzeit: 1966 – 1975
5. Bauwerkstyp: Steinschüttdamm mit bituminöser Außenhautdichtung und Komplexbauwerk (Entnahmeturm mit Hochwasserentlastung und Grundablassgewölbe)
6. gestauter Wasserlauf: Gimmlitz
7. Stauraum: 14,45 Mio. m³
Vorsperren/Vorbecken: 1 / 2
9. Größe des natürlichen Wassereinzugsgebietes: 38,798 km²


Angaben zum Bauwerk:

1. Kronenhöhe: 497,00 m ü. NN
2. Kronenlänge: 300,00 m
3. Kronenbreite: 6,00 m
4. Höhe über Gründung: 46,00 m
5. Höhe über Gelände: 42,80 m
6. Kubatur: 600 000 m³
7. max. Breite der Gründungssohle: 165,00 m


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