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Richtlinie »Absatzförderung der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft« (AbsLE/2014)

Zweck:

Mit Hilfe der Richtlinie soll die sächsische Land- und Ernährungswirtschaft bei der Pflege und dem Ausbau bestehender sowie der Erschließung neuer Absatzmärkte und der Erhöhung ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterstützt werden.

Zuwendungsfähige Maßnahmen sind:

  • Teilnahme an Aktionen zur Absatzförderung (Messen, Produktpräsentationen, Ausstellungen, Märkte),
  • Werbung und andere absatzfördernde Maßnahmen,
  • Studien zur Marktsituation, Marketingkonzeptionen und 
  • Qualitätsprogramme.

Antragsberechtigt:

  • Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft mit Unternehmens- und/ oder Betriebssitz im Freistaat Sachsen für gemeinschaftliche Veranstaltungen und Projekte (bei Messen auch einzelne Unternehmen),
  • Absatzgemeinschaften der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft,
  • Vereine/Verbände der sächsischen Land- und Ernährungswirtschaft und des ländlichen Raumes, rechtsfähige Arbeitsgemeinschaften und Organisationen,
  • Kammern, Kommunen und Landkreise und
  • Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen, die Marktforschung betreiben,
  • Destinationsmanagementorganisationen nach Tourismusstrategie Sachsen 2020, Verein Landurlaub Sachsen e. V., DEHOGA Sachsen
    e. V. einschließlich Regionalverbände, Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH und Landtourismus Sachsen e. V.

Beachtung von Fristen:

  • Der schriftliche Antrag zur Förderung einer Messeteilnahme soll innerhalb von 14 Tagen nach der Anmeldung zu einer Messe (als förderunschädlicher Vorhabensbeginn) beim Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) als zuständige Stelle eingereicht werden.
  • Für alle übrigen Projekte soll der schriftliche Antrag bis spätestens 2 Monate vor dem geplanten Projektbeginn beim LfULG als zuständige Stelle eingereicht werden. Als Projektbeginn ist dabei der Tag der geplanten ersten Auftragserteilung zu werten.

Beratung im Vorfeld der Antragstellung

Für alle Antragsteller besteht die Möglichkeit, sich zur Förderfähigkeit ihrer Projektidee nach der RL AbsLE/2014 durch das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), Referat 33 einschlägig beraten zu lassen. Dazu sind folgende Schritte notwendig bzw. Unterlagen mitzubringen:

  • rechtzeitige Vereinbarung eines Gesprächstermins,
  • Entwurf der strukturierten Projektidee,
  • Kostenvorstellungen und
  • Informationen zum Antragsteller.

Konditionen:

Konditionsart: 

Projektförderung als Anteilfinanzierung in Form eines Zuschusses

Höhe:

  • Messen, Produktpräsentationen, Ausstellungen, Märkte: 60 %
    (bei Auslandsmessen, für touristische Zuwendungsempfänger und für Direktvermarkter 80 %), max. 50.000 EUR,
  • Werbung  und andere absatzfördernde Maßnahmen: 80 %,
    max. 100.000 EUR pro Projekt,
  • Studien und Marketingkonzeptionen: 65 %, bei hoher Breitenwirkung bis 80 %, max. 80.000 EUR und 
  • Qualitätsprogramme 80 %, unter bestimmten Bedingungen 100 %, max. 100.000 EUR.

Hinweise:

Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der Vorgaben der EU-Freistellungsverordnungen für KMU im Bereich Primärerzeugung (VO 702/2014) und Verarbeitung und Vermarktung (VO 651/2014) sowie der EU-De-minimis-Verordnungen im Bereich Primärerzeugung (VO 1408/2013), Verarbeitung und Vermarktung (VO 1407/2013) und im Fischereisektor (VO 717/2014).

Es ist keine einzelbetriebliche Förderung möglich (Ausnahmen: Messen, Produktpräsentationen, Ausstellungen und Märkte).

 

Antragsstelle:

Antrags- und Bewilligungsstelle ist das Referat 33 (Förderung) des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (siehe Kasten rechts).

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Richtlinie

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Antragsstelle

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 33 Förderung