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Richtlinie »Gewährung von Ausgleichszulagen in benachteiligten Gebieten« (AZL/2015)

Zweck:

Ziel der Gewährung der Ausgleichszulage ist es, in benachteiligten Gebieten zur dauerhaften Nutzung landwirtschaftlicher Flächen und damit zur Erhaltung der Kulturlandschaft sowie zur Erhaltung und Förderung von nachhaltigen Bewirtschaftungsmaßnahmen beizutragen sowie Flächenstilllegungen und dem Verlust der Artenvielfalt vorzubeugen.
Die Ausgleichszulage wird zum teilweisen oder vollständigen Ausgleich von Einkommensverlusten und zusätzlichen Kosten, die in benachteiligten Gebieten wirtschaftenden Landwirten im Vergleich mit Landwirten in nicht benachteiligten Gebieten entstehen, gewährt.

Antragsberechtigt:

Gefördert werden

- aktive Betriebsinhaber im Sinne von Artikel 9 der Verordnung (EU) Nr. 1307/2013,

- die in benachteiligten Gebieten im Freistaat Sachsen wirtschaften und

- die ihren Betriebssitz im Freistaat Sachsen haben.

Konditionen:

Die Zuwendung wird auf jährlichen Antrag in Form eines Zuschusses gewährt. Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen im Antragsjahr mindestens 3 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche (LF), die in benachteiligten Gebieten liegen, durch den Zuwendungsempfänger bewirtschaftet werden.

Die Mindestschlaggröße der beantragten Flächen beträgt 0,3 ha.

Antrag und Anlage:

Die Antragstellung muss gemeinsam mit dem Antrag auf Direktzahlungen und Agarförderung - Sammelantrag - des jeweiligen Antragsjahres erfolgen. Alle Antragsformulare und eine Beschreibung der konkret erforderlichen Schritte zur Antragstellung sind auf Antrags-CD  des jeweiligen Antragsjahres enthalten . Die auf der Antrags CD enthaltenen Formulare und Anlagen sind auch auf der Internetseite Direktzahlungen verfügbar.

Antragsstelle:

Die zuständige Außenstelle des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG).
Bitte beachten Sie den jährlich geltenden Antragstermin 15.05.!

Neuerungen

Ab dem Jahr 2015 wird es gemäß den Anforderungen der ELER-Verordnung (EU) Nr. 1305/2013 inhaltliche und technische Anpassungen bei der Ausgleichszulage geben. Neues zur Antragstellung ab 2016 entnehmen Sie bitte dem Merkblatt.