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Förderrichtlinie Wald und Forstwirtschaft - RL WuF/2014

Ziel und Inhalt:

  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit und des ökologischen Wertes der Wälder und Schutz der Naturgüter im Wald
  • Unterstützung einer beständigen Entwicklung der Forstwirtschaft im ländlichen Raum
  • Überwindung struktureller Bewirtschaftungshemmnisse im kleinstrukturierten Privatwald und Verbesserung der Absatzbedingungen in der Forstwirtschaft durch besitzübergreifende Zusammenarbeit insbesondere im Rahmen Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse (FZ)
  • Waldflächenmehrung durch Erstaufforstung

 

Zuwendungsfähige Maßnahmen:

  • Richtlinie Teil 1 – ELER-Mittel (EU):
    • Erschließung forstwirtschaftlicher Flächen (Forstwege und Holzlagerplätze)
    • Anlagen zur Waldbrandüberwachung
    • Waldumbau außerhalb von Schutzgebieten
    • Verjüngung natürlicher gebietsheimischer Waldgesellschaften in Schutzgebieten
    • Ausarbeitung von Waldbewirtschaftungsplänen
  • Richtlinie Teil 2 – GAK-Mittel (Bund):
    • Forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse (Zusammenfassung Holzangebot, Waldpflegeverträge)
    • Erstaufforstung

Antragsberechtigt:

je nach Fördergegenstand:

  • private und körperschaftliche Waldbesitzer
  • Landkreise / kommunale Träger (Anlagen zur Waldbrandüberwachung)
  • anerkannte forstwirtschaftliche Zusammenschlüsse nach § 15 Bundeswaldgesetz
  • Teilnehmergemeinschaften nach dem Flurbereinigungsgesetz (Wegebau)
  • Eigentümer / Bewirtschafter potentieller Erstaufforstungsflächen

(ausgenommen sind der Bund und das Land)

Konditionen:

  • Investitionsförderung mit Anteilsfinanzierung in Form eines einmaligen Zuschusses
  • Festbetragsfinanzierung bei Förderung forstlicher Zusammenschlüsse (Teil 2 RL WuF/2014)

Aufrufe und Stichtage Antragstellung:

  • Fördergegenstände Richtlinie Teil 1 (ELER)

Die Aufrufe zum Einreichen von Förderanträgen sind nachfolgend aufgeführt. Die Anträge sind bis spätestens 15.02.2016 (Waldumbau, Verjüngung in Schutzgebieten) bzw. bis zum 31.03.2016 (übrige Fördergegenstände) zu stellen. Alle förderfähigen Vorhaben werden vor Bewilligung in ein Auswahlverfahren einbezogen.

Die nächsten Aufrufe für diese Fördergegenstände werden voraussichtlich im Herbst 2016 veröffentlicht.

 

  • Fördergegenstände Richtlinie Teil 2 (GAK)

Für die GAK-finanzierten Fördergegenstände (Förderung forstlicher Zusammenschlüsse und Erstaufforstung) für die im Jahr 2016 die Bewilligung erfolgen soll, gilt der jährliche Stichtag 31. Oktober für Vorhaben, die im folgenden Jahr bewilligt werden sollen (Posteingang in der Bewilligungsbehörde). Es werden keine gesonderten Aufrufe veröffentlicht.

Die weitere Finanzierung der Erstaufforstungsförderung ab 2017 ist noch nicht endgültig bestätigt. Sobald die Finanzierung sicher ist, werden die Antragsformulare hier eingestellt und die Förderanträge können gestellt werden.

Antragsstelle:

Antrags- und Bewilligungsstelle ist das zuständige Referat des Staatsbetriebes Sachsenforst (siehe Infobox rechts oben).

Antragsunterlagen:

  • Fördergegenstände Richtlinie Teil 1 (ELER)
     

Antragsformulare:

Die Antragsunterlagen für die Fördergegenstände Richtlinie Teil 1 (ELER) werden mit dem nächsten Aufruf hier eingestellt.

Hinweis:
Es sind der Auszahlungsantrag, die Belegliste und die Anlage zum jeweiligen Vorhaben bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Weitere notwendige Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Bewilligungsbescheid und/oder der Seite 2 des Auszahlungsantrages.

  • Fördergegenstände Richtlinie Teil 2 (GAK)

Antragsformulare:

Die Antragsunterlagen für die Fördergegenstände Richtlinie Teil 2 (forstliche Zusammenschlüsse, Erstaufforstung) werden frühzeitig vor dem nächsten Antragsstichtag am 31.10.2016 hier eingestellt.

Hinweis:
Es sind der Verwendungsnachweis, die Anlage und die Belegliste des jeweiligen Vorhabens bei der Bewilligungsbehörde einzureichen. Weitere notwendige Unterlagen entnehmen Sie bitte dem Bewilligungsbescheid und/oder der Seite 2 des Verwendungsnachweises.

  • weiterführende Hinweise

Karten für die Antragsunterlagen mit den betroffenen Flurstücken und Waldflächen können z. B. mit dem Internet-Kartendienst für Waldbiotope am Rechner leicht selbst erstellt werden. Über die Steuerung der thematischen Kartenebenen (auf dem Bildschirm rechts unten) können z. B. Flurstücke, forstliche Waldeinteilung und vieles mehr eingeblendet werden.

wichtiger Hinweis für öffentliche Antragsteller:
Öffentliche Aufträge müssen auch unterhalb von Schwellenwerten für formale Vergabeverfahren mit einem Mindestmaß an Transparenz und Öffentlichkeit vergeben werden, wenn auch Bewerber aus anderen EU-Staaten als Auftragnehmer in Frage kommen (»Binnenmarktrelevanz«, siehe nachfolgenden Link).