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LIFE 2014-2020 – Förderprogramm für Umwelt und Klima

LIFE (L’Instrument Financier pour l’Environnement) ist ein EU-Finanzierungsinstrument, mit dem seit 1992 ausschließlich Umweltprojekte unterstützt werden.

LIFE 2014-2020 löst das Programm LIFE+ (2007-2013) ab und ist auf die Unterstützung von Zielen im Umwelt- und Naturschutz sowie Klimaschutz gerichtet.

Aufruf 2014

18. Juni 2014

 

Bekanntgabe Aufruf (Call) LIFE 2014

Traditionelle Projekte – Antragstellung über eProposal

 

Oktober 2014

 

Übermittlung der Projektanträge durch Antragsteller an die EU

Integrierte Projekte und Projekte der technischen Hilfe – Antragstellung über Vorlagen im Word- und Excel-Format

(Teilprogramm Klima erst 2015)

15. September 2014

 

Übermittlung der Projektanträge Technische Hilfe durch den potentiellen Antragsteller (Behörde) an die EU

15. Oktober 2014

 

Übermittlung der Konzepte für integrierte Projekte an die EU

Ende 2014

 

Rückmeldung der EU-Kommission dazu

April 2015

 

Übermittlung der vollständigen Projektanträge an die EU

 

Förderschwerpunkte

(1) Teilprogramm Umwelt
I. Umwelt und Ressourceneffizienz
II. Natur und Biodiversität
III. Verwaltungspraxis und Information im Umweltbereich

(2) Teilprogramm Klimapolitik
I. Klimaschutz
II. Anpassung an den Klimawandel
III. Verwaltungspraxis und Information im Klimabereich

Die Umsetzung der LIFE-Verordnung erfolgt durch zwei mehrjährige Arbeitsprogramme, die für vier (2014-2017) bzw. drei Jahre (2018-2020) gelten.

Förderkriterien und thematische Prioritäten

Das Projekt muss mindestens einem Ziel der LIFE-Verordnung dienen und dem betreffenden Förderschwerpunkt zugeordnet werden können. Außerdem sind die Kriterien eines Pilotprojekts, Demonstrationsprojekts, Best-Practice-Projekts oder Informationsprojekts zu erfüllen. Integrierte Projekte müssen u. a. auf die Umsetzung konkreter Umwelt-/Klimapläne oder -strategien abzielen.

Für die Auswahl sind insb. die Klarheit, Durchführbarkeit und Nachhaltigkeit sowie der europäische Mehrwert des Projektvorschlages entscheidend. Die Zuschlagskriterien sind in einer Bewertungsmatrix im mehrjährigen Arbeitsprogramm enthalten.

Zu den thematischen Prioritäten des Teilprogramms Umwelt (Anhang III der LIFE-Verordnung) werden im mehrjährigen Arbeitsprogramm Projektbereiche festgelegt. Diese sollen potenzielle Antragsteller bei der Planung und Gestaltung von Projektvorschlägen unterstützen.

EU-Kofinanzierung

60 % (75% bei prioritären Arten/Lebensraumtypen) der förderfähigen Kosten für maßnahmebezogene Zuschüsse, inkl. MWSt., Personalkosten und Grundwerb

70% der förderfähigen Kosten für Betriebskostenzuschüsse für operative und administrative Kosten von umwelt- oder klimapolitisch tätigen Organisationen ohne Erwerbscharakter

Neuerungen

Neben den traditionellen Projekten gibt es Integrierte Projekte, mit denen Umwelt- oder Klimastrategien in einem großen räumlichen Maßstab umgesetzt werden. Dabei ist sicherzustellen, dass wichtige Interessensträger einbezogen werden und die Mobilisierung von mindestens einer weiteren Finanzierungsquelle erfolgt. Integrierte Projekte richten sich insb. an öffentliche Verwaltungen.

Projekte der technischen Hilfe können zur Unterstützung der Ausarbeitung von Integrierten Projekten beantragt werden.

Neu sind Finanzierungsinstrumente zur Unterstützung von Investitionen in z. B. Ökosysteme, Klimaanpassung und Biodiversität durch Bereitstellung von vergünstigten Krediten.

Antragsberechtigt

Antragsberechtigt sind sowohl öffentliche als auch private Stellen, Akteure und Einrichtungen wie z. B. nationale, regionale und lokale Behörden, internationale Organisationen und Nichtregierungsorganisationen, Stiftungen.

Antragsverfahren

Das Programm wird direkt von Brüssel aus verwaltet. Die EU-Kommission wählt in einem gestaffelten Verfahren aus den eingereichten Projekten die zu fördernden Vorhaben aus und begleitet diese im Projektverlauf.

Die Antragstellung erfolgt für bestimmte Projekte über ein Onlineverfahren.

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Bild: Life-Umwelt Förderprogramm

Ansprechpartner

Fragen zum Programm

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Referat 23 – nationale Kontaktstelle

Annegret Thiem

Fragen zum geplanten Projektantrag

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Projektgruppe Forschung

Dr. Wilfried Marx