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Ländlicher Raum

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Glossar N-Z: Vortrag

Der klassische Frontalvortrag - sei es in freier Rede oder mittels Projektionstechniken - ist in einem dynamischen Dorfentwicklungsprozess eher zu vernachlässigen.

Sollen Vorträge vor einem Gremium (zum Beispiel Arbeitskreis) gehalten werden, so ist zu beachten, dass:

  • möglichst nur Kurzreferate gehalten werden (max. 10 Minuten Sprechzeit) und diese allgemein verständlich aufgebaut sind
  • mit externen Referenten das Thema genau abzusprechen ist
  • eine Zielstellung für das Referat vorgegeben ist (Vortrag soll informieren, motivieren)

Was bedacht werden sollte:

  • Die Zuhörer konsumieren etwas, sie verlassen sich auf vorgefertigte Produkte oder Lösungen.
  • Die schulmäßige Reihenaufstellung der Stühle veranlasst zu keiner Mitarbeit.
  • Die Bürger in den hinteren Reihen sind weit weg vom Geschehen und können nicht erreicht werden.
  • Eine Mitarbeit der überwiegend konsumierenden Bürger ist sehr schwer zu erreichen.

Gute Vorsätze

  • beschränken Sie Art und Zeit für Vorträge
  • verwenden Sie eine klare Sprache und gute Beispiele
  • arrangieren Sie einen offenen Kreis, durchbrechen sie den Frontalcharakter
  • hantieren sie über Tische hinweg, wenn diese überhaupt notwendig sind
  • kombinieren Sie Vorträge mit Methoden der Mitwirkung, z. B. Kartenabfragen

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