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Jugend im demografischen Wandel

Gestaltung des demografischen Wandels in Erlbach und Markneukirchen


»Hierbleiben! Engagieren! Zurückkehren!« - so das Motto des LfULG- Projektes »Jugend im demografischen Wandel«. Erste Ergebnisse wurden in Markneukirchen/Vogtl. vorgestellt. Die engagierten Jugendlichen überzeugten mit vielen guten Ideen und ersten Maßnahmen zur Umsetzung.

Projektlaufzeit

09/2012 – 12/2013

Projektziele

  • Im Projekt soll der Megatrend »demografischer Wandel« für das Lebensumfeld der Jugendlichen im Ländlichen Raum konkretisiert und somit sicht- und begreifbar werden. Dabei bilden die Jugendlichen durch ein professionelles Coaching weitere Kompetenzen aus, die sie in die Lage versetzen und motivieren, Akteure im Umgang mit den Herausforderungen des demografischen Wandels zu werden.
  • Die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung etc. werden im Projekt von Anfang an sowohl Partner und Mitwirkende als auch Zielgruppe sein. Ziel ist nicht nur deren Sensibilisierung für das Thema »Jugendmitwirkung«, sondern das Ausprägen der Zusammenarbeit mit jungen Menschen bei einer strategischen Kommunalentwicklung.
  • Mit dem Projekt soll ein andauernder Prozess der Jugendmitwirkung in der Kommunalentwicklung initiiert werden. Außerdem sind Schlussfolgerungen für die Übertragbarkeit auf andere Kommunen abzuleiten (Praxisleitfaden »Jugend mit Wirkung!«).
  • Die Gruppe der Jugendlichen stellt in Bezug auf Information und Kommunikation besondere Ansprüche – Mittel und Wege zu finden, die Jugendlichen zu erreichen, wird ein zentraler Gradmesser des Erfolges des Projekts sein.
 

Projektergebnisse

  • Es ist gelungen Jugendliche zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit ihrer Situation und den Entwicklungen in ihrem Umfeld zu motivieren. 54 Jugendliche aus Erlbach und Markneukirchen haben in den zweitägigen Workshops mitgearbeitet.
  • Die Jugendlichen haben sich kreativ mit den Problemen und Herausforderungen vor Ort auseinandergesetzt und umsetzbare Lösungsvorschläge erarbeitet. Die entstandenen Aktionspläne sind aussagekräftige Belege dafür.
  • Durch die Bildung eines Kompetenzteams konnte die Unterstützung des Projektes durch die Bürgermeister und weitere Entscheidungsträgern in den Kommunen sichergestellt werden.
  • Durch das frühzeitige Einbeziehen der lokalen und regionalen Medien, ist es gelungen eine Projekt begleitende Berichterstattung zu initiieren.
  • In beiden Kommunen haben sich  Jugendbeiräte gegründet, die sehr aktiv Anteil an den strategischen Debatten und der Entwicklung ihrer Heimat nehmen.
  • Durch das Projekt konnte gezeigt werden, dass neben der projektorientierten Mitwirkung, auch die politische Beteiligung auf lokaler Ebene eine vielversprechende Möglichkeit für Jugendmitwirkung ist.
  • Aus den Ergebnissen in Erlbach und Markneukirchen konnten Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. Diese finden sich im Praxisleitfaden zur Jugendmitwirkung.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 23: Ländliche Entwicklung

Dr. Angela Kunz

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  • TelefaxTelefax: (0351) 2612-2399
  • E-MailE-Mail
  • Internetseitewww.smul.sachsen.de/lfulg

Abschlussbericht

Projektbericht Jugend im demografischen Wandel »Hierbleiben - Engagieren - Zurückkehren«

Projektbericht Jugend im demografischen Wandel »Hierbleiben - Engagieren - Zurückkehren«

Praxisleitfaden »Jugend mit Wirkung!«

Praxisleitfaden »Jugend mit Wirkung!«

Hintergrundinformationen