Wanderungsgeschehen in ländlichen Städten und Dörfern
Die Studien beschreiben das Wanderungsgeschehen in ländlichen Räumen Sachsens am Beispiel der Gemeinden Kirchberg, Oederan, Stolpen und Mügeln. Dabei werden städtische und dörfliche Ortsteile differenziert betrachtet und verglichen. Im Fokus des Beitrages »Wanderungsmuster in ländlichen Räumen« stehen Umfänge, Strukturen und demografische Folgen des Wanderungsgeschehens. Der Beitrag »Wohnstandortwahl in ländlichen Räumen« setzt sich mit typischen Motiven und Bewertungen von Zu- und Fortzügen auseinander.
Bürger in kleinen und mittelgroßen Dörfern des Freistaates Sachsen sind zufrieden mit dem Leben im Dorf. Bezüglich Nahversorgung wünschen sie sich vor allem Güter und Dienstleistungen, die regelmäßig benötigt werden. Dies sind zwei Ergebnisse einer Befragung in sächsischen Dörfern mit bis zu 1.000 Einwohnern. Weitere Ergebnisse betreffen u. a. Wegezeiten, die mobile Versorgung, die Verkehrsmittelnutzung und den ÖPNV; des weiteren Wegszugsgründe und das bürgerschaftliche Engagement.
Krippen, ein Stadtteil von Bad Schandau, war im August 2002 zur Hälfte überflutet. Nach der Flut begann, unter wissenschaftlicher Begleitung durch das LfULG, ein Planungsprozess, der für das Dorf Krippen in konkrete Projekte zum vorbeugenden Hochwasserschutz mündete.
Die Auswirkungen von Umnutzung und Wiedernutzbarmachung auf die Siedlungs- und Ortsbildentwicklung wurde am Beispiel von sechs sächsischen Dörfern mit 250 bis 350 Einwohnern untersucht. Die vorliegende Studie zeigt ökologische Effekte und das Verhältnis zur Entwicklung von Infrastrukturanlagen und Flächenverbrauch auf.
Die Studie zeigt, dass Umnutzungs- und Sanierungsvorhaben energetisch und finanziell mit vergleichbaren Neubauten konkurrieren können. Außerdem lassen sich durch Umnutzungen in erheblichem Umfang Baustoffe und Energien einsparen.
In ausgewählten sächsischen Dörfern wurde analysiert, welche Bedeutung Begegnungsstätten für das Dorfleben haben. Anhand ökonomischer Parameter wurden Aussagen zur Tragfähigkeit bestehender Begegnungsstätten ermittelt und besonders gelungene Lösungen vorgestellt.
Wie die hier vorliegende Untersuchung von 1.340 Familien zeigt, verbessert deren Ansiedlung in alten Häusern ihre Lebens- und Wohnqualität und hat darüber hinaus vielfältige Wirkungen für die Dörfer und den Ländlichen Raum Sachsens.
Fachliche und rechtliche Grundlagen für die Förderung nachhaltiger Abriss-, Rückbau- und Entsiegelungsvorhaben im Rahmen der Integrierten Ländlichen Entwicklung im Freistaat Sachsen.
Dorfentwicklung mit wirtschaftlichen Leitbildern zur Erhöhung der lokalen Wertschöpfung (Themendörfer)
In insgesamt fünf Dörfern in Österreich und Deutschland wurden Erfahrungen und Effekte einer auf wirtschaftliche Leitbilder gestützten Dorfentwicklung untersucht. Ausgangspunkt der Betrachtung war die Aktion »Themendörfer« in Niederösterreich.
Untersuchung in Siegerdörfern des Wettbewerbs »Unser Dorf soll schöner werden« - Studie zur Vermarktung (2006)
Bei 18 sächsischen Siegerdörfern im Dorfwettbewerb bzw. beim Europäischen Dorferneuerungspreis wurden Effekte der Wettbewerbsteilnahme und Schritte zur eigenständigen Vermarktung bzw. Inwertsetzung ihrer »prädikatisierten« dörflichen Qualität untersucht.
Der Straßenzustand in den Dörfern Sachsens und daraus resultierende Handlungsempfehlungen wurden in einer Studie der Sächsischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) untersucht. Dabei standen Ortschaften mit weniger als 2000 Einwohnern im Fokus.
Handlungskonzept und Umsetzungsbegleitung einer nachhaltigen Dorfentwicklung im Stadt-Land-Bereich der Stadt Penig
Ziel des Pilotprojektes war es, am Beispiel der Stadt Penig die Potenziale und Hemmnisse der ländlichen Entwicklung im unmittelbaren Einflussbereich einer Stadt vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen nach der Eingemeindung der Dörfer zu untersuchen. Das Pilotprojekt lieferte vielfältige Erkenntnisse über die Herangehensweise eines solchen Moderationsprozesses, mit dem die nachhaltige Entwicklung einer Kommune unterstützt werden kann.
Infrastrukturausstattung in den Dörfern der Verdichtungsräume und peripheren ländlichen Räume
Im Rahmen der Studie wurde in 42 Kommunen der drei sächsischen Landkreise Döbeln, Chemnitzer Land und Löbau-Zittau die Versorgung mit sozialer und technischer Infrastruktur, die Wohnversorgung, die kommunale Finanzsituation sowie die Bevölkerungsentwicklung und Einwohnerstrukturen untersucht.