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Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

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Gold in Sachsen

Informationen über Goldwäsche und Freigoldvorkommen im Internet

Wer sucht, der wird finden! Tatsächlich gibt es auch im Freistaat Sachsen etwa 600 Lokalitäten, an denen »Freigold« nachgewiesen wurde. Es handelt sich hierbei um elementares Gold, das aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften von Bächen und Flüssen transportiert und als winzige Flitter oder Blättchen an Stellen relativer Strömungsruhe in so genannten Seifen angereichert werden kann. Sehr selten finden sich auch etwas größere Aggregate (»Nuggets«) mit Durchmessern von mehr als 5 mm.

Gold kann man selbst aus Sedimenten der Elbe gewinnen. Die Gewinnung von sogenanntem Seifengold geschieht wie bei anderen Mineralen mit hoher Dichte (»Schwerminerale« mit Dichten > 3 g/cm3) traditionell durch Waschen mittels Pfanne. Aus der Goldwäscherei hat sich mittlerweile in Sachsen ein beliebter Freizeitsport entwickelt, doch hängen auch zahlreiche wissenschaftliche Fragestellungen daran. Beispielsweise wird seit langem nach den primären Goldquellen gesucht, um Hinweise zu den Entstehungsbedingungen von Goldvorkommen zu finden. Auch vormalige Flussverläufe werden erforscht. In diesem Zusammenhang sind die Informationen von Hobby-Goldwäschern von besonderem Wert. Auf Wunsch erfolgt eine vertrauliche Behandlung der Angaben.

Im Internet gibt ein Sachstandsbericht Auskunft über Goldwäsche und Freigoldvorkommen im Freistaat.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 104: Rohstoffgeologie

Dr. Uwe Lehmann