Marmor im Erzgebirge
Bergbaumonografie bündelt Kenntnisse zu erzgebirgischen Marmorvorkommen
Der Marmorbergbau ist einer der ältesten im Erzgebirge. Er ist der einzige, der heute nach mehr als 800 Jahren noch an zwei Lagerstätten in Betrieb ist. Mehr als 15 Millionen Tonnen Marmor wurden im Laufe der Jahrhunderte im Erzgebirge gefördert. Bis heute wird erzgebirgischer Marmor exportiert, zum Beispiel als hochwertiger Zuschlagstoff in der Bauindustrie. Die vielfältigen Erkenntnisse zur Geologie der wichtigsten Marmorlagerstätten wurden von Fachleuten zusammengefasst und nun vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie und dem Sächsischen Oberbergamt in Band 16 der Reihe Bergbau in Sachsen unter dem Titel »Marmor im Erzgebirge« veröffentlicht.
Die Bergbaumonografie bündelt die Kenntnisse über die erzgebirgischen Marmorvorkommen, hinterfragt die laterale und vertikale Verbreitung dieser Gesteine und fasst die historisch bedingt weit gestreuten Daten zusammen. Die aufbereiteten Daten stehen somit auch zukünftigen Bergbauunternehmungen zur Verfügung.
Die Veröffentlichung steht im Internet zum kostenlosen Download zur Verfügung oder kann zum Preis von 25,- Euro (+ 2,- Euro Nachnahmegebühr) beim Zentralen Broschürenversand der Sächsischen Staatsregierung (publikationen@sachsen.de;
Tel. 0351 2103-671) bestellt werden.
