1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Signet sachsen.de

Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft

Inhalt

Bioanbau: Erfolgsfaktoren beim Maisstriegeln

(LfL, 25.05.2007). Unkraut kann in Maisbeständen effektiv mit dem Striegel reguliert werden. Wie sich dabei variable Arbeitsgeschwindigkeiten und Zinkenabstände auf Unkraut und Maispflanzen auswirken, wurde unter Praxisbedingungen untersucht.

Unkräuter lassen sich nur als Keimlinge mit dem Striegel deutlich reduzieren. Deshalb muss die Unkrautregulierung schon früh, zum Teil auch in empfindlichen Stadien der Maisentwicklung stattfinden. Das heißt, die Maispflanzen haben dann erst ein oder zwei Blätter entfaltet. Zu diesem Zeitpunkt brechen die kleinen Pflanzen bei direkten Kontakten mit den Striegelzinken leicht ab oder sie werden selbst verschüttet. Unter günstigen Bedingungen, bei trockenem und warmen Wetter und krümeligem Boden, bleiben die Pflanzenverluste mit 0,5 Stück je m² trotzdem in tolerierbaren Grenzen. Treten umfangreichere Kulturschäden auf, so lässt eine verminderte Arbeitsgeschwindigkeit keine günstigeren Ergebnisse erwarten. Versuche in Mais und weiteren Kulturen zeigten nur geringe Zusammenhänge zwischen diesen beiden Größen (untersuchter Geschwindigkeitsbereich zwischen 2 km/h und 8 km/h). Erfahrungsgemäß sind eher zu flach gesäte Kulturen die Ursache von zu hohen Kulturpflanzenausfällen.

Auch weitere technische Größen beim Striegeln beeinflussen das Arbeitsergebnis nur wenig. Zum Beispiel verändern erweiterte Strichabstände der Zinken in einem Bereich von 25 mm bis 50 mm weder die Verträglichkeit für die Kulturpflanzen noch die Unkrautregulierung.

Mehr zum Maisanbau: Broschüre „Maisanbau im ökologischen Landbau“.

Marginalspalte

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 71: Pflanzenbau, Nachwachsende Rohstoffe

Martin Hänsel