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Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

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Zuviel Licht belastet die Schweine

(LfULG, 29.08.2008) Das gesetzlich geforderte Lichtangebot für Schweine in Stallhaltung beeinflusst die Leistungen der Tiere und die Baukosten. Lichtmenge und Tageslichtverteilung sind Anlass für Diskussionen im Rahmen der Umsetzung der Haltungsgesetzgebung (CC Kontrollen).

Eine Versuchsreihe im Lehr- und Versuchsgut Köllitsch mit 274 Mastschweinen stellte die Einflüsse von Licht und Temperatur auf den Wasserverbrauch von Mastschweinen dar. Die Fensterfläche betrug 4,7 Prozent in Bezug zur Stallgrundfläche. Es zeigten sich sowohl im Verlauf des Jahres als auch im Vergleich der Buchten untereinander erhebliche Schwankungen im Tageslichtangebot.

Innerhalb eines einzelnen relativ kleinen Abteils wurden die für einen wissenschaftlichen Nachweis eines Tag-Nacht-Rhythmus der Schweine erforderlichen Lichtmengen z.T. nicht erreicht. Trotzdem führten die gemessenen Lichtintensitäten zu einer Steigerung der Stalltemperatur, die die für Mastschweine optimale Raumtemperatur von 18-20 °C weit überschreitet. Die gesetzliche Forderung einer »möglichst gleichmäßigen Verteilung des Tageslichtes in den Aufenthaltsbereichen der Schweine« ist unter praktischen Verhältnissen in großen Stallanlagen nur schwer umsetzbar.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie stehen im Internet zur Verfügung.

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Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 92: Tierhaltung, Fütterung

Dr. Eckhard Meyer