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Wasserbereitstellung

Die Landestalsperrenverwaltung hat die Aufgabe, Oberflächenwasser für verschiedene Zwecke bereitzustellen. Sie ist verantwortlich für die Planung, den Bau, die Unterhaltung und den Betrieb fast aller landeseigenen Stauanlagen. Die LTV betreibt 23 Trinkwassertalsperren, aus denen fast die Hälfte des in Sachsen benötigten Trinkwassers stammt.

Hinzu kommen fast 40 Brauchwassertalsperren und zahlreiche weitere Stauanlagen, vor allem Hochwasserrückhaltebecken. Die Brauchwassertalsperren versorgen die Industrie und dienen der Niedrigwasseraufhöhung. Viele von ihnen werden darüber hinaus auch touristisch genutzt. So sind einige  ausgewiesene EU-Badegewässer – wie beispielsweise die Talsperren Pöhl, Pirk, Malter und Bautzen.

Zahlreiche sächsische Talsperren sind in Verbundsystemen miteinander verknüpft, über die ein Wasserausgleich stattfinden kann. Langanhaltende Trockenperioden können auf diese Weise genauso beherrscht werden wie Probleme der Wassermenge oder -güte.

LTV-Aufgabe Wassermenge

LTV-Aufgabe Wassermenge

LTV-Aufgabe Wassergüte

LTV-Aufgabe Wassergüte

LTV-Aufgabe Technische Überwachung

LTV-Aufgabe Technische Überwachung

Talsperrenverbund Mittleres Erzgebirge - Osterzgebirge

Ein Verbundsystem, in dem Trinkwassertalsperren miteinander verbunden sind, ist der Talsperrenverbund »Mittleres Erzgebirge - Osterzgebirge«. Mit ihm sichert Sachsen die Trinkwasserversorgung für die Ballungszentren Chemnitz und Dresden sowie für deren Umland. Sollte es zu einem Engpass kommen, kann das Rohwasser über ein System aus Rohrleitungen, Stollen, Fließgewässern, Gräben und Teichen aus einer anderen Talsperre an die Wasserwerke abgegeben werden.

Insgesamt sind acht Talsperren (Lehnmühle, Klingenberg, Lichtenberg, Rauschenbach, Saidenbach, Neunzehnhain I und II, Einsiedel) sowie die Revierwasserlaufanstalt Freiberg miteinander verbunden. Zusätzlich trägt die Talsperre Eibenstock zur Versorgung der Stadt Chemnitz und ihres Umlandes bei. Der Verbund sichert nicht nur die Trinkwasserversorgung, sondern dient darüber hinaus auch dem Hochwasserschutz.

Anlagenunterhaltung

Die LTV erhält die Funktionsfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit von Stauanlagen und ihren Betriebseinrichtungen durch permanente Wartung und Pflege. Dafür werden anlagenspezifische Kontroll- und Wartungspläne durch das verantwortliche Staupersonal umgesetzt. Größere Stauanlagen sind vor Ort mit Personal besetzt, das diese Anlagen täglich nach verschiedenen Aspekten in Augenschein nimmt.

Zu Instandhaltungsaufgaben gehören außerdem die Reinhaltung der Anlagen und ihrer Zuwegungen, das Entfernen von Schwemmgut, turnusmäßige Funktionsproben an Betriebseinrichtungen, Schmieren beweglicher Teile und Korrosionsschutz sowie die Beseitigung kleinerer baulicher Schäden. Sind darüber hinaus umfassendere Instandsetzungen an Stauanlagen nötig, werden Baumaßnahmen entsprechend ihrer Rang- und Reihenfolge geplant und ausgeführt.

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Bild: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen

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