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Staumeisterei Revierwasserlaufanstalt Freiberg

Die Staumeisterei der Revierwasserlaufanstalt Freiberg (RWA) mit Sitz in Großhartmannsdorf betreibt, überwacht und unterhält die Kunstteiche der Revierwasserlaufanstalt Freiberg mit den zugehörigen Kunstgräben und Röschen (wasserführende Tunnel). Das Gewässersystem der RWA ist etwa 70 Kilometer lang. Es besteht aus rund 50 Kilometern Kunstgräben, circa 21 Kilometern Röschen und insgesamt zehn Kunstteichen mit einem Gesamtstauraum von 5,7 Millionen Kubikmetern. Dazu zählen: der Dittmansdorfer Teich, der Dörnthaler Teich, der Obersaidaer Teich, Oberer, Mittlerer und Unterer Großhartmannsdorfer Teich, der Erzengler Teich, der Rothbächer Teich, der Konstantinteich und der Hüttenteich. Acht dieser Gewässer sind aufgrund ihrer Größe den Talsperren zugeordnet. Die Absperrbauwerke der Kunstteiche bestehen aus Erddämmen mit innen liegender Lehmkerndichtung. Um sie auf der Wasserseite zu schützen, ist Trockenmauerwerk mit einer dahinter liegenden Filterschicht angeordnet (Tarrasmauer).

Die ältesten Anlagen der RWA entstanden vor über vier Jahrhunderten. Sie erstrecken sich heute von Freiberg bis zur Talsperre Rauschenbach bei Neuhausen an der Grenze zu Tschechien. Die Anlagen sind in die Obere und Untere Revierwasserlaufanstalt Freiberg eingeteilt.

Die Geschichte der RWA ist untrennbar mit dem Freiberger Erzbergbau verbunden. Das System der wasserwirtschaftlichen Anlagen stellte dem Bergbau die notwendige Energie in Form von Wasserkraft zur Verfügung.
Mit dem Bau der Talsperre Rauschenbach im Jahr 1968 wurde das höchstgelegene Einlaufbauwerk der RWA, das »Wasserteilerwehr bei Neuwernsdorf« an der Flöha, überstaut.

Heute besitzt die RWA eine zentrale Rolle für die Brauch- und Trinkwasserversorgung der Regionen Freiberg und Dresden. Das Gesamtsystem ist als technisches Denkmal geschützt. Darüber hinaus sind viele der Teiche Schutzgebiete, in denen sich seltene Tier- und Pflanzenarten angesiedelt haben. Der Mittlere Großhartmannsdorfer Teich und der Erzengler Teich, die der Brauchwasserversorgung dienen, werden auch als Naturbäder genutzt. An den anderen Stauanlagen ist eine touristische Nutzung der Gewässer nicht gestattet.

Obere Revierwasserlaufanstalt Freiberg

Die Obere Revierwasserlaufanstalt Freiberg beginnt an der Talsperre Rauschenbach und endet mit dem Oberen Großhartmannsdorfer Teich. Ihre Nutzung besteht heute in der Wassergewinnung und -überleitung für die Rohwasserbereitstellung zur Trinkwasserversorgung. Über ein Einlaufbauwerk in der Hemmbergrösche wird heute die Einleitung des Wassers aus der Talsperre Rauschenbach in die RWA vorgenommen. Von dort wird es über Kunstgräben und Röschen bis zum Oberen Großhartmannsdorfer Teich abgeleitet, um dann über die Untere Revierwasserlaufanstalt nach Freiberg oder über eine Rohrleitung zur Talsperre Lichtenberg und weiter zur Talsperre Klingenberg zu gelangen. Am Dörnthaler Teich besteht die Möglichkeit, Wasser auch in die Talsperre Saidenbach abzugeben, was die Sicherheit der Trinkwasserbereitstellung für den Chemnitzer Raum erhöht.

Dittmannsdorfer Teich

Der Dittmannsdorfer Teich stellt den höchstgelegenen Kunstteich der Revierwasserlaufanstalt dar. Mit dem Bau des Teiches wurde das Einzugsgebiet des Ullersdorfer Baches für die damalige Revierwasserversorgung erschlossen. Der Dittmannsdorfer Teich wird im Nebenschluss des Kunstgrabensystems als Reservespeicher bewirtschaftet und kann bedarfsweise in das Gewässersystem der RWA eingebunden werden. Das Gewässer ist unter Naturschutz gestellt und gehört zum Flora-Fauna-Habitat-Gebiet »Freiberger Bergwerksteiche«. Außerdem dient er dem Hochwasserschutz und der Fischereiwirtschaft.

Dittmannsdorfer Teich

Dittmannsdorfer Teich 
(Foto: LTV)

Bauzeit 1824 - 1826
Gestautes Gewässer Ullersdorfer Bach und Kunstgraben der Revierwasserlaufanstalt
Gesamteinzugsgebiet 10,2 km²
Stauraum 0,459 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 16 m
Breite der Gründungssohle 45 m
Höhe über Gelände 10,2 m
Höhe der Mauerkrone 571,6 m ü. NN
Kronenlänge 282 m
Kronenbreite 11,3 m
Bauwerksvolumen 44.200 m³

Dörnthaler Teich

Der Dörnthaler Teich wurde von 1842 bis1844 als Ersatz eines im Jahre 1790 gebauten, aber schnell zu klein gewordenen, Speichers errichtet. Dieser befindet sich im heutigen Stauraum. Der Dörnthaler Teich erfüllt als Ausgleichsspeicher für die Überleitung des RWA-Wassers Aufgaben zur Rohwasserbereitstellung für die Trink- und Brauchwasserversorgung. Außerdem dient der Dörnthaler Teich dem Hochwasserschutz, dem Erhalt seltener Pflanzenarten und der Fischereiwirtschaft.

Der Dörnthaler Teich hat mit 17,2 Metern den höchsten Damm aller Kunstteiche der Revierwasserlaufanstalt. Die markanten Bruchsteine an der steilen, luftseitigen Dammböschung sollen dieser Halt verleihen und sie entwässern.

Im Dörnthaler Teich wird das in der Talsperre Rauschenbach gewonnene Wasser zwischengespeichert. Es gelangt über Kunstgräben und Röschen in die Stauanlage. Von hier erfolgt die bedarfsgerechte Abgabe in den Graben in Richtung Großhartmannsdorf oder in den Haselbach, der der Talsperre Saidenbach zufließt. Der Dörnthaler Teich ist ebenfalls Bestandteil des Flora-Fauna-Habitat-Gebietes »Freiberger Bergwerksteiche«.

Dörnthaler Teich

Dörnthaler Teich
(Foto: LTV / K. Lassig)

Bauzeit 1842 - 1844
Gestautes Gewässer Haselbach und Kunstgraben der Revierwasserlaufanstalt
Gesamteinzugsgebiet 4,4 km²
Stauraum 1,215 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 18,2 m
Breite der Gründungssohle 76,1 m
Höhe über Gelände 17,2 m
Höhe der Mauerkrone 561,8 m ü. NN
Kronenlänge 300 m
Kronenbreite 13,3 m
Bauwerksvolumen 88.500 m³

Obersaidaer Teich

Der Obersaidaer Teich wurde auf kurfürstlichen Befehl August des Starken errichtet. Der Damm des Obersaidaer Teiches staut den Saidenbach. Die Anlage wird heute vorwiegend im Nebenschluss des Kunstgrabensystems der Revierwasserlaufanstalt Freiberg als Vorsperre im Wassereinzugsgebiet der Talsperre Saidenbach bewirtschaftet. Sie dient somit der Vorreinigung des Wassers, das der Talsperre Saidenbach zufließt. Das gespeicherte Wasser kann auch über den Revierwasserlauf in den Oberen Großhartmannsdorfer Teich abgegeben werden. Der Obersaidaer Teich gehört ebenfalls zum Schutzgebiet »Freiberger Bergwerksteiche«.

Obersaidaer Teich

Obersaidaer Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit 1728 - 1734
Gestautes Gewässer Saidenbach
Gesamteinzugsgebiet 3,6 km²
Stauraum 0,128 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 7,5 m
Breite der Gründungssohle 20,4 m
Höhe über Gelände 5,84 m
Höhe der Mauerkrone 550,2 m ü. NN
Kronenlänge 214 m
Kronenbreite 6,3 m
Bauwerksvolumen 11.000 m³

Oberer Großhartmannsdorfer Teich

Der Obere Großhartmannsdorfer Teich wird als Vorlage- und Steuerspeicher für angeschlossene Wasserableitungssysteme bewirtschaftet. In den Jahren 2000/2001 wurde die technische Ausrüstung auf den neuesten Stand gebracht und erweitert, um die Funktionssicherheit der Talsperre für die moderne Trinkwasserversorgung langfristig zu sichern. Durch den Oberen Großhartmannsdorfer Teich erfolgt eine bedarfsgerechte Verteilung des Rohwassers in die Versorgungsgebiete Freiberg und Dresden. Im Regelbetrieb wird mit dem Wasserstand im Teich ein Vordruck für die Freigefälledruckleitung zur Talsperre Lichtenberg erzeugt, von wo aus das Wasser mit Hilfe eines Pumpwerkes weiter zur Talsperre Klingenberg in das Gebiet Dresden gefördert wird. Gleichzeitig dient der Kunstteich als Kopfspeicher für die Untere Revierwasserlaufanstalt Freiberg, insbesondere für den Kohlbach Kunstgraben der den Mittleren Großhartmannsdorfer Teich und den Erzengler Teich speist. Der Obere Großhartmannsdorfer Teich ist ebenfalls Bestandteil des Flora-Fauna-Habitat-Gebietes »Freiberger Bergwerksteiche«.

Oberer Großhartmannsdorfer Teich

Oberer Großhartmannsdorfer Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit 1591 - 1593, danach mehrfach umgebaut
Gestautes Gewässer Großhartmannsdorfer Dorfbach und Dörnthaler Kunstgraben
Gesamteinzugsgebiet 1,58 km²
Stauraum 0,966 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 13,95 m
Höhe über Gelände 12,95 m
Höhe der Mauerkrone 534,6 m ü. NN
Kronenlänge 531 m
Kronenbreite 9,7 m

Untere Revierwasserlaufanstalt Freiberg

Die Untere Revierwasserlaufanstalt beginnt am Ablauf des Oberen Großhartmannsdorfer Teiches und endet am Hüttenteich in Berthelsdorf. Über zwei unterschiedlich hoch gelegene Wasserführungen, den Kohlbachkunstgraben und das Müdisdorfer-/Hohbirker Kunstgrabensystem (kurz: obere und untere Wasserführung) wird das Wasser in den Freiberger und Brand - Erbisdorfer Raum geleitet. Die Zwischenspeicher sorgen unter anderem dafür, dass das Wasser gleichmäßig abfließt.

Aus der Unteren RWA erhalten viele Freiberger Industriebetriebe Betriebswasser für Produktionszwecke. Zusätzlich dienen die Stauanlagen dem Hochwasser- und Naturschutz. Sie werden darüber hinaus auch zur Erholung oder Fischerei genutzt. Einige Teiche stehen unter Naturschutz und alle Bauwerke und Nebenanlagen unter Denkmalschutz.

Mittlerer Großhartmannsdorfer Teich

Der Mittlere Großhartmannsdorfer Teich erfüllt die Funktion eines Ausgleichspeichers zwischen oberer und unterer Wasserführung der Unteren Revierwasserlaufanstalt. In den Sommermonaten ist der Teich ein beliebtes Badegewässer. Außerdem dient der Speicher der Fischereiwirtschaft.

Striegelhaus am Mittleren Großhartmannsdorfer Teich

Striegelhaus am Mittleren Großhartmannsdorfer Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit 1726 - 1732
Gestautes Gewässer Landhainbach
Gesamteinzugsgebiet 2,2 km²
Stauraum 0,908 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 10,38 m
Höhe über Gelände 9,2 m
Höhe der Mauerkrone 504,7 m ü. NN
Kronenlänge 632 m
Kronenbreite 17,2 m

Unterer Großhartmannsdorfer Teich

Der Untere Großhartmannsdorfer Teich ist der Speicher mit dem größten Wasserinhalt der Unteren Revierwasserlaufanstalt und bildet eine wichtige Basis für die Betriebswasserversorgung der Freiberger Industrie. Der Teich besteht in der heutigen Form seit dem 16. Jahrhundert, wobei die Betriebseinrichtungen und die Teichmauer auf der wasserseitigen Dammböschung einzeln technisch modernisiert wurden. Der Stausee und die Uferbereiche des Teiches sind ein überregional bedeutendes Naturschutzgebiet für den Pflanzen- und Vogelschutz (Flora-Fauna-Habitat-Gebiet »Freiberger Bergwerksteiche« und SPA-Gebiet »Großhartmannsdorfer Großteich«).

Unterer Großhartmannsdorfer Teich

Unterer Großhartmannsdorfer Teich
(Foto: LTV / K. Lassig)

Bauzeit 1524, 1568 - 1572
Gestautes Gewässer Großhartmannsdorfer Dorfbach, Kuhbach
Gesamteinzugsgebiet 5,52 km²
Stauraum 1,683 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 8,3 m
Höhe über Gelände 5,8 m
Höhe der Mauerkrone 491,95 m ü. NN
Kronenlänge 494 m
Kronenbreite 17 m

Erzengler Teich

Der Erzengler Teich erfüllt die Funktion eines Ausgleichspeichers zwischen oberer- und unterer Wasserführung der Unteren Revierwasserlaufanstalt. In den Sommermonaten wird der Teich auch als Badegewässer genutzt. Weiterhin dient der Speicher der Fischereiwirtschaft.

Erzengler Teich

Erzengler Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit 1567
Gestautes Gewässer Münzbach
Gesamteinzugsgebiet 2,39 km²
Stauraum 0,176 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 6,04 m
Höhe über Gelände 5,04 m
Höhe der Mauerkrone 496,1 m ü. NN
Kronenlänge 204 m
Kronenbreite 6,8 m

Rothbächer Teich

Der Rothbächer Teich erfüllt die Funktion eines Ausgleichspeichers zwischen oberer- und unterer Wasserführung der Unteren Revierwasserlaufanstalt. Insbesondere dient der Teich dazu, Rohwasser gleichmäßig an den Hohebirker Kunstgraben abzugeben und als Notversorgungsspeicher. Darüber hinaus wird der Rothbächer Teich als Angelgewässer genutzt. Der Rothbächer Teich ist Bestandteil des Flora-Fauna-Habitat-Gebietes »Freiberger Bergwerksteiche«.

Rothbächer Teich

Rothbächer Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit 1564 - 1569 
Gestautes Gewässer Münzbach
Gesamteinzugsgebiet 0,76 km²
Stauraum 0,096 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 4,7 m 
Höhe über Gelände 4,5 m
Höhe der Mauerkrone 482,8 m ü. NN
Kronenlänge 248 m
Kronenbreite 4,1 m

Konstantin Teich

Der Konstantin Teich wurde einst als Vorlage- und Ausgleichspeicher für die Untertagewasserkraftwerke im Konstantin- und Drei-Brüder-Schacht genutzt. Heute dient der Teich der gezielten Verteilung von Rohwasser für die Betriebswasserversorgung der Freiberger Industrie sowie der Fischereiwirtschaft. Der Konstantin Teich liegt inmitten eines typischen Areals des Altbergbaues mit Halden und Schachtanlagen.

Konstantin Teich

Konstantin Teich
(Foto: LTV)

Bauzeit um 1580, 1912 - 1913
Gestautes Gewässer kein natürlicher Zufluss
Stauraum 0,035 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Ring-Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 5,7 m
Breite der Gründungssohle ca. 15 m
Höhe über Gelände 5,2 m
Höhe der Mauerkrone 475,13 m ü. NN
Kronenlänge 498 m
Kronenbreite 3,5 m

Hüttenteich

Der Hüttenteich ist der unterste Speicher in der Kaskade der Revierwasserlaufanstalt. Die Anlage wird zur Zwischenspeicherung und zur gezielten Verteilung von Rohwasser für die Freiberger Industrie genutzt. Am Dammfuß auf der Luftseite befinden sich zwei Pumpwerke, die das Wasser nach Freiberg fördern. Weiterhin dient der Hüttenteich dem Hochwasserschutz, der Abflussregulierung und der Fischereiwirtschaft. Er ist Bestandteil des Flora-Fauna-Habitat-Gebietes »Freiberger Bergwerksteiche«.

Hüttenteich

Hüttenteich
(Foto: LTV / K. Lassig)

Bauzeit 1558 - 1560
Gestautes Gewässer Münzbach
Gesamteinzugsgebiet 4,78 km²
Stauraum 0,325 Mio m³
Art des Absperrbauwerkes Erddamm mit Lehmkerndichtung und Tarrasmauer
Höhe über der Gründungssohle 8,8 m
Höhe über Gelände 7,8 m
Höhe der Mauerkrone 446,1 m ü. NN
Kronenlänge 443 m
Kronenbreite 8,5 m

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