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Staumeisterei Pöhl

Die Staumeisterei Pöhl mit ihrem Dienstsitz in der Gemeinde Pöhl, Ortsteil Jocketa, betreibt und unterhält die Talsperre Pöhl sowie die Vorsperren Thoßfell und Neuensalz.

Talsperre Pöhl

Die Talsperre Pöhl ist die drittgrößte Talsperre Sachsens. Mit ihren beiden Vorsperren ist sie etwa sieben Kilometer lang und hat eine Wasserfläche von 387 Hektar. Die Anlage wurde von 1958 bis 1964 gebaut und staut die Trieb. Ihren Namen erhielt die Talsperre vom ursprünglichen Ort Pöhl. Dieser wurde allerdings noch vor dem Bau der Anlage abgerissen und teilweise in Jocketa neu aufgebaut.

Die Hauptaufgaben der Talsperre bestanden zunächst darin, die mitteldeutsche Industrieregion um Leipzig und Halle mit Brauchwasser zu versorgen sowie vor Hochwasser zu schützen. Nach der  Wiedervereinigung trat die Wasserversorgung jedoch zunehmend in den Hintergrund. Heute dient die Talsperre hauptsächlich dem Hochwasserschutz und zur Aufhöhung der Weißen Elster bei Niedrigwasser. Außerdem verfügt sie über eine Energiegewinnungsanlage.

Von Anfang an zählt die Talsperre aber auch zu einem der größten Erholungsgebiete Sachsens. Bereits seit 1962 ist die Umgebung um die Talsperre ein Landschaftsschutzgebiet. An und in dem Stausee leben seltene Wasser- und Strandvögel sowie Süßwasserfische. Er ist aber auch ein sehr beliebtes Ausflugs- und Urlaubziel.

Talsperre Pöhl

Talsperre Pöhl
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

Bauzeit  1958 - 1964 
Gestautes Gewässer  Trieb
Gesamteinzugsgebiet   160,301 km²
Stauraum   69,184 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes  Gewichtsstaumauer aus Beton mit gekrümmter Achse
Höhe über der Gründungssohle  61,25 m
Breite der Gründungssohle  40 m

Höhe über der Talsohle 

51 m
Höhe der Mauerkrone  379,25 m ü. NN 
Kronenlänge 312 m
Kronenbreite  10,5 m
Bauwerksvolumen  160.000 m³
Garantierte Wildbettabgabe  240 l/s

Vorsperre Thoßfell

Die Vorsperre Thoßfell befindet sich im Tal der Trieb, unmittelbar im Bereich des Thoßfell und staut die Trieb. Sie wurde von 1962 bis 1964 gebaut und dient:

  • dem Rückhalt von Geschiebe und Sediment,
  • der Eliminierung von Nährstoffen bzw. dem Nährstoffrückhalt aus dem Einzugsgebiet und
  • verhindert bei Stauspiegelschwankungen, dass größere Flächen im Stauwurzelbereich freiliegen.

Bauzeit  1962 - 1964
Gestautes Gewässer  Trieb
Gesamteinzugsgebiet   104,9 km²
Stauraum   1,23 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes  vorgespannte Gewichtsstaumauer
Höhe über der Gründungssohle  21 m
Breite der Gründungssohle  14,1 m
Höhe über der Talsohle  14 m
Höhe der Mauerkrone  378 m ü. NN
Kronenlänge  154,4 m
Kronenbreite  2 m
Bauwerksvolumen  9.100 m³

Vorsperre Neuensalz

Die Vorsperre Neuensalz befindet sich im Tal des Rabenbachs, unterhalb der Ortslage Neuensalz und staut den Rabenbach. Sie wurde von 1962 bis 1964 gebaut und dient:

  • dem Rückhalt von Geschiebe und Sediment
  • der Eliminierung von Nährstoffen bzw. dem Nährstoffrückhalt aus dem Einzugsgebiet und
  • verhindert bei Stauspiegelschwankungen, dass größere Flächen im Stauwurzelbereich freiliegen.

Bauzeit  1962 - 1964 
Gestautes Gewässer  Rabenbach
Gesamteinzugsgebiet   20,7 km²
Stauraum   0,21 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes  vorgespannte Gewichtsstaumauer

Höhe über der Gründungssohle 

18 m
Breite der Gründungssohle  12 m
Höhe über der Talsohle  13 m
Höhe der Mauerkrone  378 m ü. NN
Kronenlänge  132,2 m
Kronenbreite  2 m
Bauwerksvolumen  5.100 m³

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Sitz der Staumeisterei Pöhl

Foto der Staumeisterei Pöhl

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