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Staumeisterei Dröda

Die Staumeisterei Dröda, mit ihrem Dienstsitz in Dröda betreibt und unterhält folgende wasserwirtschaftliche Anlagen: die Talsperre Dröda mit den Vorsperren Bobenneukirchen und Ramoldsreuth sowie 9 kleinere Vorbecken.

Talsperre Dröda

Die Talsperre Dröda liegt westlich von Oelsnitz im Vogtland in der Nähe von Dröda, einem Ortsteil der Gemeinde Burgstein. Sie trägt auch den Namen Talsperre Feilebach, benannt nach dem größeren der beiden von ihr angestauten Gewässer Feilebach und Schafbach. Ihr Bau begann 1964. Die kleinen Orte Dechengrün und Ramoldsreuth sowie mehrere Hauswirtschaften in Bobenneukirchen und Dröda mussten dem Talsperrenbau weichen. Die Grundsteinlegung für die Hauptsperre erfolgte am 4. August 1967. Zusammen mit ihren Vorsperren und den kleineren Vorbecken war der Bau am 14. Oktober 1969 bereits soweit fortgeschritten, dass sich der heute 143 Hektar große Stausee allmählich füllen konnte. Die Einweihung und endgültige Übergabe des gesamten Komplexes fand am 6. Oktober 1971 statt.

Die Talsperre versorgt die Städte Plauen, Oelsnitz, Adorf sowie zahlreiche weitere Gemeinden des mittleren Vogtlandes mit Trinkwasser. Darüber hinaus dient sie dem Hochwasserschutz. Durch ihre Funktion als Trinkwassertalsperre sind Baden sowie sonstige Freizeitsportarten im oder am Stausee nicht möglich. Erlaubt ist lediglich das Angeln. Da das Gebiet um die Talsperre aber zum Landschaftsschutzgebiet erklärt wurde, wird es vor allem von Wanderern und Naturliebhabern genutzt.

Talsperre Dröda

Talsperre Dröda
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

Bauzeit 1964 - 1971
Gestautes Gewässer Schafbach, Feilebach
Gesamteinzugsgebiet 53,287 km² (davon 6 km² im Freistaat Bayern)
Stauraum 18,39 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Gewichtsstaumauer aus Beton mit gerader Achse
Höhe über der Gründungssohle 52,5 m
Breite der Gründungssohle 44 m
Höhe über der Talsohle 38,8 m
Höhe der Mauerkrone 437,78 m ü. NN
Kronenlänge 375 m
Kronenbreite 6,4 m
Bauwerksvolumen 204.000 m³
Rohwasserabgabe zur Trinkwasseraufbereitung 220 l/s
Garantierte Wildbettabgabe 50 l/s

Vorsperre Bobenneukirchen

Die Vorsperre dient zum Rückhalt von Nährstoffen, welche aus dem Einzugsbiet in das Gewässer eingetragen werden sowie der Minimierung von Trübungseinbrüchen. Die Vorsperre wird im Vollstau betrieben und besitzt keinen beherrschbaren Hochwasserrückhalteraum.

Bauzeit 1965 - 1967, Inbetriebnahme 1968
Gestautes Gewässer Schafbach
Gesamteinzugsgebiet 15,247 km²
Stauraum 0,19 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Steinschüttdamm mit Betonkernschicht
Höhe über der Gründungssohle 14,3 m
Breite der Gründungssohle 48,1 m
Höhe über der Talsohle 9,5 m
Höhe der Mauerkrone 438,5 m ü. NN
Kronenlänge 142 m
Kronenbreite 3 m
Bauwerksvolumen 38.500 m³

Vorsperre Ramoldsreuth

Die Vorsperre dient ebenfalls dem Rückhalt von Nährstoffen, welche aus dem Einzugsgebiet in das Gewässer eingetragen werden sowie der Minimierung von Trübungseinbrüchen. Als Absperrbauwerk wurde ein homogener Erddamm mit Schüttmassen aus der einen Kilometer
entfernten Lehmentnahmestelle Großzöbern errichtet. Die Vorsperre wird im Vollstau betrieben und besitzt keinen beherrschbaren
Hochwasserrückhalteraum.

Bauzeit 1964 - 1967, Inbetriebnahme 1967
Gestautes Gewässer Feilebach
Gesamteinzugsgebiet 27,83 km²
Stauraum 0,14 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes homogener Erddamm
Höhe über der Gründungssohle 13,1 m
Breite der Gründungssohle 52,7 m
Höhe über der Talsohle 9 m
Höhe der Mauerkrone 438,5 m ü. NN
Kronenlänge 144 m
Kronenbreite 3 m
Bauwerksvolumen 36.000 m³

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Sitz der Staumeisterei Dröda

Foto der Staumeisterei Dröda

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