Organisation
Verwaltungsstruktur des Staatsbetriebes Sachsenforst
Sachsenforst ist ein dezentraler Staatsbetrieb. Flächendeckend in Sachsen verteilt kümmern sich die Mitarbeiter in den Forstbezirken um die Beratung und Betreuung privater und körperschaftlicher Waldbesitzer sowie die Bewirtschaftung des sächsischen Staatswaldes. Zudem fungiert der Staatsbetrieb als obere Forst- und Jagdbehörde. Sachsenforst ist zuständig für das Flächenmanagement der vier bedeutendsten Schutzgebiete in Sachsen: für die Nationalparkregion Sächsische Schweiz, das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und die Naturschutzgebiete Königsbrücker Heide sowie Gohrischheide und Elbniederterrasse Zeithain. In diesen Gebieten ist Sachsenforst als Amt für Großschutzgebiete die zuständige Naturschutzfachbehörde.
Sachsenforst nimmt mit einem Kompetenzzentrum für Wald und Forstwirtschaft Aufgaben als praxisbezogene Versuchs- und Forschungsinstitution für den sächsischen Wald wahr.
Die Geschäftsleitung hat ihren Sitz im Pirnaer Ortsteil Graupa. Sachsenforst verfügt zur Bewältigung seines breiten Aufgabenspektrums über zahlreiche Sondereinrichtungen - das sind Ausbildungs- und Lehrausbildungsstätten, drei Waldschulheime und andere waldpädagogische Einrichtungen. In einem Zentrum für forstliches Vermehrungsgut werden drei Forstbaumschulen und eine Staatsdarre unterhalten. Darüber hinaus werden zwei Maschinenstationen betrieben.
Der Staatsbetrieb unterliegt der Fachaufsicht durch das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Als Aufsichtsorgan wurde ein Verwaltungsrat eingerichtet. Sieben Mitglieder des Verwaltungsrates bestimmen über grundsätzliche Angelegenheiten.



