Radon - Vorkommen, Auswirkungen und Schutz
Das natürliche radioaktive Edelgas Radon verursacht den größten Einzelbeitrag zur Strahlenbelastung des Menschen aus natürlichen Quellen. Bei erhöhten Radonkonzentrationen in der Atemluft erhöht sich nachweislich das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Dies macht Radon zu einem wichtigen Thema für den Strahlenschutz. In den angegebenen Unterpunkten zum Thema »Radon« soll über die gesundheitliche Wirkung, die maßgeblichen Faktoren hinsichtlich einer Radonexposition, Schutzmöglichkeiten und Ansprechpartner informiert werden.
Themen
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Rechtliche Informationen
Zu Radon in Wohnräumen gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Regelungen und daher auch keine verbindlichen Grenzwerte. Bauherren können jedoch privatrechtliche Vereinbarungen zu vorsorgenden Schutzmaßnahmen mit ihren Auftragnehmern treffen. -
Zuständige Behörden
Für Grundsätzliches und rechtliche Fragen ist das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft zuständig. Konkrete Beratung, vor allem zu baulichen Fragen und Radonmessungen, bieten jedoch auch andere Behörden und Stellen. -
Physikalische Grundlagen
Radon ist das einzige in der Natur vorkommende radioaktive Edelgas. Es breitet sich über den Luftweg aus und ist farb- und geruchlos und daher mit den menschlichen Sinnen nicht wahrnehmbar. -
Radonpotenzial und Radon in Gebäuden
Einige Regionen Sachsens weisen ein erhöhtes Radonpotenzial auf. Vorrangig über die Bodenluft kann Radon in Gebäude gelangen, wodurch sich die Radonkonzentration in der Raumluft erhöht. -
Empfehlungen zur Radonkonzentration in Gebäuden
Da es hierzu keine gesetzlichen Vorschriften und keine Grenzwerte gibt, empfehlen verschiedene Institutionen bei bestimmten Werten eine Sanierung oder andere Maßnahmen zur Reduktion der Radonkonzentration in Gebäuden. -
Wirkung auf die Gesundheit
Die Zerfallsprodukte von Radon können sich schädlich auf die Gesundheit des Menschen auswirken. Sie werden mit der Luft eingeatmet und können das Lungenkrebsrisiko nachweislich erhöhen. Radon wird jedoch auch als Heilmittel eingesetzt. -
Messprogramme und Ergebnisse
Bis zum Jahr 2004 gab es ein bundesweites Messprogramm zu Radon in der Bodenluft, seit 2005 werden die Werte durch ein sächsisches Messprogramm ergänzt und verdichtet. -
Messstellen und Anbieter
Wo kann man sich über Radongeschütztes Bauen beraten lassen? Wie beantragt man eine Radonmessung? Welche Unternehmen bieten Dienstleistungen in diesem Sektor an? -
Förderung
Auf dem Gebiet des Radonschutzes existiert in Sachsen seit 2007 eine Förderung von Projekten zur Berufsbegleitenden Qualifizierung. -
Sächsische Radontage
Der jährlich stattfindende Sächsische Radontag hat sich zu einem wichtigen Podium für den Austausch über aktuelle Entwicklungen im Bereich des Radonschutzes in Gebäuden entwickelt.


