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09.06.2010: Lärmschutz im Kraftwerk Turów

Gemeinsam mit dem Vizemarschall der Wojewodschaft Niederschlesien Stanislaw Longawa hat Sachsens Umweltminister Frank Kupfer am 9. Juni 2010 die Baumaßnahmen für den erweiterten Lärmschutz im Braunkohle-Großkraftwerk Turów gestartet. Der Kraftwerksbetreiber, die Polska Grupa Energetyczna S.A. (Polnische Energetische Gruppe A.G.), folgte damit dem Drängen des sächsischen Umweltministeriums, nachdem es immer wieder Beschwerden über Lärmbelästigungen aus der grenznahen Bevölkerung gab. »Unser intensives Bemühen hat sich endlich gelohnt. Ich danke den verantwortlichen Politikern von Niederschlesien für ihre Unterstützung und der Kraftwerksleitung für ihre Kooperation. Der heutige Tag ist ein weiterer wichtiger Meilenstein für den sächsischpolnischen Umweltschutz«, hob Kupfer die Bedeutung des Baustarts hervor.

Staatsminister Frank Kupfer und Vizemarschall Stanisław Longawa (zweiter von links) nach einem Arbeitsfrühstück. Erörtert wurden Fragen von gemeinsamem Interesse auf den Gebieten Umweltschutz, ländliche Entwicklung und Landwirtschaft.

Staatsminister Frank Kupfer und Vizemarschall Stanisław Longawa (zweiter von links) nach einem Arbeitsfrühstück. Erörtert wurden Fragen von gemeinsamem Interesse auf den Gebieten Umweltschutz, ländliche Entwicklung und Landwirtschaft. Beide begrüßten, dass viele Fragen des Umweltschutzes in enger Kooperation gelöst werden konnten. Die niederschlesische Seite möchte vor allem auf dem Gebiet der ländlichen Entwicklung noch sehr viel stärker mit Sachsen kooperieren.

Generaldirektor Roman Walkowiak begrüßt die Gäste aus Sachsen und Niederschlesien. Er stellte die Entwicklung seines Unternehmens seit 1962 vor. In weiteren Vorträgen wurden das Programm zur Lärmsanierung und das Investitionsprogramm zum Bau des Blockes 1

Generaldirektor Roman Walkowiak begrüßt die Gäste aus Sachsen und Niederschlesien. Er stellte die Entwicklung seines Unternehmens seit 1962 vor. In weiteren Vorträgen wurden das Programm zur Lärmsanierung und das Investitionsprogramm zum Bau des Blockes 11 als Ersatz für die Blöcke 8 – 10 des Kraftwerkes vorgestellt.

Staatsminister Frank Kupfer spricht in der Diskussion zu den Teilnehmern aus Niederschlesien und Sachsen.

Staatsminister Frank Kupfer spricht in der Diskussion zu den Teilnehmern aus Niederschlesien und Sachsen.

Staatsminister Frank Kupfer im Interview mit einer Journalistin des polnischen Fernsehens.

Staatsminister Frank Kupfer im Interview mit einer Journalistin des polnischen Fernsehens.

Der in den Jahren 1998 bis 2004 errichtete Neubau des Kraftwerks.

Der in den Jahren 1998 bis 2004 errichtete Neubau des Kraftwerks.

Führung durch das Kraftwerk durch Herrn Direktor Jan Wyszyński, Leiter der Abteilung Umweltschutz.

Führung durch das Kraftwerk durch Herrn Direktor Jan Wyszyński, Leiter der Abteilung Umweltschutz.

In der Schaltwarte des Kraftwerkes. Von hier aus werden alle Prozesse und Betriebszustände überwacht.

In der Schaltwarte des Kraftwerkes. Von hier aus werden alle Prozesse und Betriebszustände überwacht.

Hirschfelde und Rosenthal liegen nur wenige Hundert Meter vom Kraftwerk entfernt auf sächsischer Seite.

Hirschfelde und Rosenthal liegen nur wenige Hundert Meter vom Kraftwerk entfernt auf sächsischer Seite.

Blick auf Betriebsanlagen des Kraftwerkes. Im Hintergrund zu sehen ist der Tagebau Turów. Aus diesem wird die Braunkohle für das Kraftwerk gefördert.

Blick auf Betriebsanlagen des Kraftwerkes. Im Hintergrund zu sehen ist der Tagebau Turów. Aus diesem wird die Braunkohle für das Kraftwerk gefördert.

Besichtigung von Anlagen des Kraftwerkes im Bereich des Daches.

Besichtigung von Anlagen des Kraftwerkes im Bereich des Daches.

Als symbolischer Baustart wird ein Band mit einem Hinweis auf der Baustelle angebracht. Im Bereich des Daches befinden sich die meisten der wichtigen Lärmquellen – zumeist Auslässe von Anlagen und Behältern, die entlüftet werden müssen.

Als symbolischer Baustart wird ein Band mit einem Hinweis auf der Baustelle angebracht. Im Bereich des Daches befinden sich die meisten der wichtigen Lärmquellen – zumeist Auslässe von Anlagen und Behältern, die entlüftet werden müssen.

Gespräch gegen Ende der Besichtigung (Von Links nach rechts): Direktor Jan Wyszyński, Generaldirektor Roman Walkowiak, Staatsminister Frank Kupfer, Mitglied des Landtages Stephan Meyer, Vizemarschall Stanisław Longawa

Gespräch gegen Ende der Besichtigung (Von Links nach rechts): Direktor Jan Wyszyński, Generaldirektor Roman Walkowiak, Staatsminister Frank Kupfer, Mitglied des Landtages Stephan Meyer, Vizemarschall Stanisław Longawa

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