Hauptinhalt

16 .- 19.09.2012 Staatsminister Kupfer in Litauen und Lettland

Vom 16. - 19.09.2012 war Staatsminister Kupfer mit 18 Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik in Litauen und Lettland unterwegs. Die Reise führte in Litauen in die Hauptstadt Vilnius sowie nach Šiauliai. In Lettland war die Hauptstadt Riga Reiseziel. Für die Unternehmer gehörten in allen drei Städten Treffen mit bestehenden oder künftigen Geschäftspartnern zu den zentralen Terminen. Ergänzt wurde das Programm durch Informationsveranstaltungen zum Umweltschutz sowie zu den Rahmenbedingungen und Regularien, um auf dem jeweiligen Markt tätig werden zu können.

Staatsminister Kupfer traf zu politischen Gesprächen in Litauen mit Vizeumweltminister Spruogis und Vizelandwirtschaftsminister Raugalas zusammen. In Lettland sprach er mit dem stv. Staatssekretär Spiridonovs.

Litauen und Lettland haben die Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 mit einem strikten Spar- und Sanierungskurs weitgehend bewältigt. Nachdem das Wirtschaftswachstum 2009 in Litauen um 14,8 % und in Lettland sogar um 17,7 % eingebrochen war, kehrten beide Staaten schon 2010 zu Wachstum zurück. Im Jahr 2011 konnte Litauen 6,1 % und Lettland 4,5 % Wachstum erzielen. Zwar können sich beide Staaten der wirtschaftlichen Abkühlung in Europa nicht entziehen, doch sind sie 2012 weiter auf Wachstumskurs und werden diesen sicherlich auch im nächsten Jahr fortsetzen. Für Unternehmer der Branche Umweltschutz sind beide Staaten interessant, da diese den Ausbau der Umweltinfrastruktur im Zuge der Umsetzung der EU-Vorschriften weiter vorantreiben. Ferner warten Altlasten aus der Zeit vor 1990 auf ihre Sanierung.

Der Oberbürgermeister von Šiauliai, Herr Justinas Sartauskas informiert Staatsminister Kupfer über die Sanierung des Telkša-Sees, der mitten in Šiauliai liegt und ein wichtiges Naherholungsgebiet ist.

Der Oberbürgermeister von Šiauliai, Herr Justinas Sartauskas informiert Staatsminister Kupfer über die Sanierung des Telkša-Sees, der mitten in Šiauliai liegt und ein wichtiges Naherholungsgebiet ist. Eine Lederfabrik hatte jahrzehntelang in den See unter anderem Schwermetalle eingeleitet, die entfernt werden mussten.

Sächsische Fachleute besichtigen die sanierte und geschlossene Deponie Keirai. Diese ist das wichtigste sächsische Referenzprojekt in Šiauliai.

Sächsische Fachleute besichtigen die sanierte und geschlossene Deponie Keirai. Diese ist das wichtigste sächsische Referenzprojekt in Šiauliai.

Herr Staatsminister Frank Kupfer (2. v. li.) mit der sächsischen Delegation in Šiauliai.

Herr Staatsminister Frank Kupfer (2. v. li.) mit der sächsischen Delegation in Šiauliai.

Staatsminister Kupfer eröffnet eine Veranstaltung, in der lettische Fachleute die sächsische Delegation über die anstehenden Aufgaben im Umweltschutz informieren. Die Stadt Riga stellte hierfür den Sitzungssaal des Stadtrates zur Verfügung.

Staatsminister Kupfer eröffnet eine Veranstaltung, in der lettische Fachleute die sächsische Delegation über die anstehenden Aufgaben im Umweltschutz informieren. Die Stadt Riga stellte hierfür den Sitzungssaal des Stadtrates zur Verfügung.

Bei der Stadt Olaine befindet sich eine der größten Altlasten Lettlands. Ein Pharmaunternehmen hat dort in den Jahrzehnten vor 1990 Chemieabfälle im Untergrund verpresst.

Bei der Stadt Olaine befindet sich eine der größten Altlasten Lettlands. Ein Pharmaunternehmen hat dort in den Jahrzehnten vor 1990 Chemieabfälle im Untergrund verpresst. Eines der wenigen Anzeichen an der Oberfläche ist ein Überwachungsbrunnen, von dem nur Ventil als Abdeckung zu sehen ist. Der idyllische Pflanzenbewuchs täuscht über das Ausmaß der Aufgaben hinweg.

zurück zum Seitenanfang