1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Staatlich geprüfte/r Techniker/in für Garten- und Landschaftsbau

Dreijährige Fachschulausbildung an den Fachschulen für Gartenbau und Agrartechnik Dresden-Pillnitz im Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau

1. Aufnahmevoraussetzungen

  • der erfolgreiche Abschluss einer einschlägigen Berufsausbildung nach Bundes- oder Landesrecht und, soweit während der Berufsausbildung die Pflicht zum Besuch der Berufsschule bestand, der erfolgreiche Abschluss der Berufsschule
    oder
  • im Ausnahmefall der erfolgreiche Abschluss der Berufsschule oder ein gleichwertiger Bildungsstand und eine einschlägige Berufstätigkeit von mindestens fünf Jahren, auf die ein für die Ausbildung in der Fachrichtung einschlägiger Besuch der Berufsfachschule angerechnet werden kann.

 

2. Ausbildungsdauer - drei Schuljahre in Vollzeitform

  • 1. und 3. Jahr: berufstheoretische Ausbildung
  • Abschluss als »Staatlich geprüfte/r Wirtschafter/in für Gartenbau« ermöglicht den Quereinstieg in das 2. berufstheoretische Schuljahr,
  • 2. Jahr: Gelenktes Praktikum,
  • Nachweis einer mindestens einjährigen, einschlägigen Berufspraxis kann auf Antrag zur Befreiung vom Gelenkten Praktikum führen.

 

3. Bildungsinhalte 

Unterrichtsfächer und Lernfelder    

Unterrichts-stunden

Pflichtbereich

     2.7460

 

Berufsübergreifender Bereich

        520

 

Deutsch *

       120

 

 Englisch *

       160
 

 Mathematik I *

       160
 

 Wirtschafts- und Sozialpolitik

         80
 

 Berufsbezogener Bereich

    2.220

Unternehmen gründen, übernehmen, 
führen und beurteilen

       200

Mitarbeiter einstellen und führen

         80

Berufsnachwuchs ausbilden

        120

Betriebliche Leistungen kalkulieren,
bewerten und vermarkten,
Verträge abschließen

       300

Bauprojekte organisieren und leiten

       200

Bautechnische Anlagen errichten
und erhalten

       200

Rahmenbedingungen einschätzen und
Pflanzen auswählen

        360

Vegetationstechnische Anlagen herstellen und pflegen

        200

9

Entwurfs- und Ausführungspläne erstellen

        200

10 

Projekte planen und durchführen, betriebliche Aufgaben übernehmen

        280

11

Facharbeit erstellen

          80
 

Wahlbereich

zur freien Verfügung der Schule

 

        160

 

Zusatzausbildung Fachhochschulreife

Mathematik II *

Englisch

        120

         80

40

* Es wird der Lehrplan der Fachoberschule verwendet.

 

4. Prüfungen und Abschluss

  • Beendigung der Ausbildung mit einer schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung,
  • vier Prüfungsarbeiten als schriftliche Prüfung,
  • praktische Prüfung in Form der Arbeitsunterweisung eines Auszubildenden,
  • Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung »Staatlich geprüfte/r Techniker/in für Garten- und Landschaftsbau« und Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse in Analogie zu den Vorgaben der Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21. Januar 2009.

 

5. Einsatzmöglichkeiten

»Staatlich geprüfte/r Techniker/innen für Garten- und Landschaftsbau« werden im Rahmen von Fach- und Führungsaufgaben im mittleren und gehobenen Management von Unternehmen des Garten- und Landschaftsbaus eingesetzt. Im Rahmen der eigenen Selbstständigkeit leiten sie Unternehmen in diesem Bereich.

Zu ihren beruflichen Einsatzorten gehören:

  • Garten- und Landschaftsbauunternehmen,
  • Planungsbüros,
  • Handelseinrichtungen,
  • berufsständische Vertretungen,
  • Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung,
  • Einrichtung der Berufsausbildung.

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung ergeben sich folgende berufliche Tätigkeitsbereiche:

  • Organisation, Optimierung, Kontrolle und Dokumentation der Bauabläufe und Pflegearbeiten,
  • Diagnose, Planung und Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich der Grünflächen und
    Anlagenpflege,
  • Entwurfs- und Ausführungsplanung landschaftsgärtnerischer Objekte,
  • kundenorientierte Realisierung landschaftsgärtnerischer Objekte und Dienstleistungen,
  • Angebotserstellung, Kalkulationen und Abrechnung,
  • Kundenbetreuung und Beurteilung der Marktentwicklung,
  • Unternehmensführung,
  • Personalmanagement und –qualifizierung,
  • Ausbildung des landwirtschaftlichen Berufsnachwuchses.