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EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Seit 1. August 2017 beteiligt sich der Freistaat Sachsen am neuen EU-Schulprogramm. Die bisher getrennten Programme »Schulmilch« und »Schulobst/-gemüse« werden darin zusammengeführt.

Die Mittel zur Finanzierung des Programms werden von der Europäischen Union und vom Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt.

Aktuelles

Teilnehmer für das Schuljahr 2018/2019

Für das neue Schuljahr konnten im Programmteil Milch insgesamt  378 Einrichtungen zugelassen werden, im Programmteil Obst/Gemüse sind es insgesamt 420 Grund- und Förderschulen.

Die Zulassung zum Programm erfolgte in der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen. Alle Einrichtungen, die sich beworben haben und bislang nicht berücksichtigt werden konnten, verbleiben auf einer Warteliste. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt finanzielle Mittel freigesetzt werden, können ggf. auch diese Einrichtungen eine Zulassung erhalten.

Begleitende pädagogische Maßnahmen

Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, sind verpflichtet, mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme pro Schuljahr (Grund- und Förderschulen: pro Klasse; Kinderkrippen/Kindergärten: pro Einrichtung) durchzuführen. Die Durchführung der Maßnahme ist in der Einrichtung durch Vermerke, Klassenbucheinträge, Rechnungen o. ä. zu dokumentieren. Die Durchführung ist gegenüber dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie zum Schuljahresende auf dem demnächst bereitgestellten Vordruck zu bestätigen.

Was sind die Ziele?

Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Zielgruppen des EU-Schulprogrammes sind Kinder in:

  • Kinderkrippen und Kindergärten (auch Tagesmütter)
  • Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die am Stichtag 1. August 2018 in diesen Einrichtungen für das Schul-  bzw. Kindergartenjahr 2018/2019 registriert sind bzw. eine Platzzusage haben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Kinder in Horten, Oberschulen und Gymnasien.

Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulprogramm für die Einrichtungen?

Alle teilnehmenden Einrichtungen werden regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenlosen Produkten (Obst, Gemüse, Milch) beliefert. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, sind in den Einrichtungen begleitende pädagogische Maßnahmen durchzuführen.

Wer kann die Einrichtungen mit Obst, Gemüse und Milch beliefern?

Die Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch kann u. a. durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Lieferant vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zugelassenen ist. Alle zugelassenen Lieferanten werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Für die gelieferten Produkte bekommt der Lieferant auf Antrag einen festgelegten Pauschalpreis vom LfULG erstattet.

Welche Produkte werden gefördert?

Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse sowie Trinkmilch. Milchmischgetränke mit Zusatz von Zucker, Kakao, Farb- und Geschmacksstoffen sind ausgeschlossen.

Grund- und Förderschulen können wahlweise Obst, Gemüse und/oder Milch beziehen. Für Kinderkrippen und Kindergärten steht ausschließlich die Produktgruppe Milch zur Verfügung.

Produkte, die über das EU-Schulprogramm geliefert werden, sind für die Einrichtungen kostenlos. Die Abrechnung erfolgt zwischen Lieferant und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Die Lieferung von Bio-Produkten ist möglich. Übersteigen die Kosten für diese Produkte die festgelegten Preise, kann der Lieferant im Einvernehmen mit der Einrichtung diese Mehrkosten der Einrichtung in Rechnung stellen.

 

Marginalspalte

Bild: Logo

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 92

Ansprechpartner

Ulrike Schlenter
Mario Bauer
Mandy Gottschald
Dieter Wietek
Andrea Krause

Durchwahl Telefon:
-3525 bis -3529

zugelassene Lieferanten

teilnehmende Einrichtungen

Flyer

3.1 Abbildung 7638

gefördert durch

3.1 Abbildung 6664

EU-Schulprogramm