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Unterlagen zu Vorhaben der Prävention vor Wolfsschäden

Für Vorhaben zur Prävention vor Wolfsschäden (E.) können jederzeit Anträge gestellt werden.

weitere Unterlagen

Für Fragen zu geeigneten Schutzmaßnahmen sowie für grundlegende Informationen zu den Fördermöglichkeiten für Präventionsmaßnahmen vor Wolfsschäden stehen Ihnen die folgenden Beauftragten für Herdenschutz zur Verfügung:

In den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz – Osterzgebirge sowie der Stadt Dresden: Herr Klingenberger (Staatsbetrieb Sachsenforst) 0172 / 3757 602

 

In den Landkreisen Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland, sowie den Städten Leipzig und Chemnitz: Herr Klausnitzer (Beauftragter des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie) 0151 / 5055 1465.

 

Pilotvorhaben zum Herdenschutz für Schafe und Ziegen bei Festzäunen

Der Freistaat Sachsen führt ein Pilotvorhaben zum verbesserten Schutz von Schafen und Ziegen vor Wölfen an Festzäunen durch. Mit diesem Vorhaben soll die Wirkung zusätzlicher stromführender Drähte an Festzäunen zum Schutz von Schafen und Ziegen erprobt werden. Schaf- und Ziegenhalter, die Festzäune in Sachsen installiert haben, können an dem Pilotvorhaben teilnehmen. Die zusätzlichen Schutzmaßnahmen werden im Rahmen der Richtlinie Natürliches Erbe mit 80 % der anerkannten Nettoausgaben gefördert.

Inhalt des Pilotvorhabens ist die Installation zusätzlicher stromführender Leiter (z. B. Litze, Draht, Band) bei bestehenden Festzäunen zur Vermeidung des Überkletterns bzw. Untergrabens. Bei Teilnahme an dem Vorhaben werden die für den jeweiligen Festzaun geeigneten Maßnahmen (z.B. hinsichtlich Anzahl und Höhe der zusätzlichen Drähte) zwischen dem Tierhalter und einem vom Freistaat Sachsen benannten Beauftragten für Herdenschutz abgestimmt. Zur Einschätzung der Wirksamkeit der Maßnahmen wird die korrekte Anbringung und Stromführung der zusätzlichen Drähte später punktuell durch den Beauftragten für Herdenschutz überprüft.

Um an dem Pilotvorhaben teilnehmen zu können, muss es sich bei dem bestehenden Zaun um einen Festzaun (z.B. aus Maschendraht oder Knotengeflecht) mit einer Mindesthöhe von 120 cm und festem Bodenabschluss (z.B. Spanndraht am Boden, eingegrabener Zaun oder Zaun mit fester Bodenverankerung) handeln. 

Interessenten für eine Teilnahme an dem Pilotvorhaben werden gebeten, sich bei dem in Ihrem Gebiet zuständigen Beauftragten für Herdenschutz zu melden. Die Kontaktdaten finden Sie oben auf dieser Internetseite. Der Beauftragte für Herdenschutz wird anschließend mit Ihnen einen Vor-Ort-Termin vereinbaren. Für die Förderung der Anschaffungen ist nach der Abstimmung mit dem Herdenschutzbeauftragten der Förderantrag für die Richtlinie Natürliches Erbe auszufüllen und bei der „Bewilligungsstelle Investitionsförderung Landwirtschaft“ des LfULG einzureichen.

Das Pilotvorhaben wird zunächst für ein Jahr bis Juni 2019 durchgeführt. Auf der Grundlage der bis dahin gesammelten Erfahrungen soll dann über eine Fortführung entschieden werden.

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Bild: Herdenschutzhunde

Ansprechpartner LfULG, BIL

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie; 31 - Investitionsförderung Landwirtschaft

Barbara Fischer

  • PostanschriftPostanschrift:

    LfULG - Abteilung 3: Förderung, Agrarrecht

    Ref. 31 - Investitionsförderung Landwirtschaft

    Postfach 54 01 37

    01311 Dresden

  • BesucheradresseBesucheradresse:

    LfULG - Abteilung 3: Förderung, Agrarrecht

    Ref. 31 - Investitionsförderung Landwirtschaft

    Zur Wetterwarte 11

    01109 Dresden-Klotzsche

     

  • TelefonTelefon: (0351) 8928 3800
  • TelefaxTelefax: (0351) 8928 3399
  • BehinderteninfoInformation für Menschen mit Behinderungen

weitere Ansprechpartner

Gudrun Krawczyk

  • TelefonTelefon: (0351) 8928 3801

Dorette Koschker

  • TelefonTelefon: (0351) 8928 3807

Förderung des präventiven Herdenschutzes