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EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Aktuelles

Teilnehmer für das Schuljahr 2021/2022 veröffentlicht

Für das neue Schuljahr konnten insgesamt 737 Einrichtungen zugelassen werden. Die Zulassung der Einrichtungen erfolgte in Abhängigkeit vom verfügbaren Budget durch ein computergestütztes Zufallsverfahren separat für jede Produktgruppe. Es ist daher möglich, dass Schulen, die sich für beide Produktgruppen beworben haben, nur für eine Produktgruppe zugelassen wurden.

Alle Einrichtungen, die sich beworben haben und jetzt nicht berücksichtigt werden konnten, verbleiben auf einer Warteliste. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt finanzielle Mittel freigesetzt werden, können weitere Einrichtungen entsprechend der Reihenfolge der Zufallsauswahl zugelassen werden.

Stand des Zulassungsverfahrens

Produktgruppe Anzahl der Bewerbungen Anzahl zugelassener Einrichtungen
Obst/Gemüse                 469                        453
Milch                 785                        355

Abschluss Liefervereinbarung

Alle zugelassenen Einrichtungen können ab sofort eine Liefervereinbarung mit einem im Rahmen des EU-Schulprogrammes Sachsen zugelassenen Lieferanten abschließen. Die Liste der zugelassenen Lieferanten ist auf dieser Seite veröffentlicht.

Förderung von Produkten aus ökologischer Erzeugung

Ab dem Schuljahr 2021/2022 sollen im EU-Schulprogramm ökologisch erzeugte Produkte mit zusätzlichen Mitteln des Freistaates Sachsen gefördert werden.

Einrichtungen können daher mit ökologisch erzeugten Produkten beliefert werden, sofern der ausgewählte Lieferant diese Produkte anbieten kann. Voraussetzung dafür ist, dass der Lieferant für die betreffende Produktgruppe nach der EG-Öko-Verordnung VO (EG) Nr. 834/2007 zertifiziert ist.

In der Liefervereinbarung sind in diesem Fall die Produkte mit dem Zusatz „ökologisch erzeugt“ auszuwählen.

Die zusätzliche Förderung für ökologisch erzeugte Produkte ist erst möglich, wenn die „Richtlinie des Sächsischen Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft zur Förderung entstandener Umsatzsteuer und ökologisch erzeugter Produkte im Rahmen des Schulprogramms der Europäischen Union“ in Kraft getreten ist. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der Preis für konventionell erzeugte Produkte gefördert, unabhängig davon, ob konventionell oder ökologisch erzeugte Produkte ausgewählt/geliefert werden.

Nachweis begleitende pädagogische Maßnahmen

Bitte reichen Sie den Nachweis für das Schuljahr 2020/2021 möglichst bis Ende Juni bei uns ein.

Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, sind verpflichtet, mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme pro Schuljahr (Grund- und Förderschulen: alle Klassen; Kinderkrippen/Kindergärten: pro Einrichtung) durchzuführen. Die Durchführung der Maßnahme ist in der Einrichtung durch Vermerke, Klassenbucheinträge, Rechnungen o. ä. zu dokumentieren. Die Durchführung ist gegenüber dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie auf dem bereitgestellten Nachweis zu bestätigen.

Der Nachweis ist die Voraussetzung für eine erneute Teilnahme am EU-Schulprogramm.

Internationales Jahr für Obst und Gemüse

Das Jahr 2021 haben die Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr für Obst und Gemüse“ erklärt. Durch Aktionen, Informationen und praktische Tipps soll die Lust der Menschen auf diese wertvolle Lebensmittelgruppe wachsen und gleichzeitig die Lebensmittelverschwendung sinken. Weitere Informationen und Tipps rund um das Thema Obst und Gemüse finden Sie unter folgenden Links:

Hygieneinformationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Eine Übertragung des Corona-Virus über Lebensmittel ist grundsätzlich sehr unwahrscheinlich. Unabhängig davon sollten beim Umgang mit Lebensmitteln in Schulen und Kitas immer die allgemeinen Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist unbedingt sicherzustellen. Die im Rahmen des EU-Schulprogrammes bereits veröffentlichten Hygiene-Regeln sind weiterhin gültig.

Darüber hinaus werden in den einschlägigen Allgemeinverfügungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden, weitere Regelungen getroffen. Bezüglich der konkreten Situation vor Ort ist eine individuelle Abstimmung zwischen den teilnehmenden Einrichtungen und den Lieferanten erforderlich.

Ggf. sind Änderungen bzgl. des Anlieferungsortes bzw. der Produkte (z.B. ausschließlich Stückobst wie Banane, Apfel, Birne) erforderlich.

Was sind die Ziele des EU-Schulprogramms?

Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Zielgruppen des EU-Schulprogrammes sind Kinder in:

  • Kinderkrippen und Kindergärten (auch Tagesmütter)
  • Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die zum Schuljahresbeginn 2021/2022 (Kitas: zum 1. August 2021) in diesen Einrichtungen registriert sind bzw. eine Platzzusage haben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Kinder in Horten, Oberschulen und Gymnasien.

Grund- und Förderschulen können wahlweise Obst, Gemüse und/oder Milch beziehen. Für Kinderkrippen und Kindergärten steht ausschließlich die Produktgruppe Milch zur Verfügung.

Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulprogramm für die Einrichtungen?

Alle zugelassenen Einrichtungen können regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenlosen Produkten (Milch und/oder Obst, Gemüse) beliefert werden. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, sind in den Einrichtungen begleitende pädagogische Maßnahmen durchzuführen.

Wer kann die Einrichtungen mit Obst, Gemüse und Milch beliefern?

Die Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch kann u. a. durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Lieferant vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zugelassenen ist. Alle zugelassenen Lieferanten werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Für die gelieferten Produkte bekommt der Lieferant auf Antrag einen festgelegten Pauschalpreis vom LfULG erstattet.

Welche Produkte werden gefördert?

Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse sowie Trinkmilch. Milchmischgetränke mit Zusatz von Zucker, Kakao, Farb- und Geschmacksstoffen sind ausgeschlossen.

Produkte, die über das EU-Schulprogramm geliefert werden, sind für die Einrichtungen kostenlos. Die Abrechnung erfolgt zwischen Lieferant und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Die Lieferung von Bio-Produkten ist möglich. Übersteigen die Kosten für diese Produkte die festgelegten Preise, kann der Lieferant im Einvernehmen mit der Einrichtung diese Mehrkosten der Einrichtung in Rechnung stellen.

 

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