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EU-Schulprogramm für Obst, Gemüse und Milch

Aktuelles

Ab 18. Mai 2020 sind Lieferungen von Obst, Gemüse und Milch in Grund-/Förderschulen sowie in Kinderkrippen/Kindergärten wieder möglich.

Teilnehmer für das Schuljahr 2020/2021 veröffentlicht

Für das neue Schuljahr konnten insgesamt 682 Einrichtungen zugelassen werden. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgte in Abhängigkeit von den verfügbaren Mitteln entsprechend der Reihenfolge des Eingangs der Bewerbungen.

Alle Einrichtungen, die sich beworben haben und jetzt nicht berücksichtigt werden konnten, verbleiben auf einer Warteliste. Sollten zu einem späteren Zeitpunkt finanzielle Mittel freigesetzt werden, können ggf. auch diese Einrichtungen noch zugelassen werden.

Abschluss Liefervereinbarung

Alle zugelassenen Einrichtungen können ab sofort eine Liefervereinbarung mit einem Lieferanten abschließen. Eine Liste der zugelassenen Lieferanten ist auf dieser Seite veröffentlicht.

Einrichtungen, von denen bis zum 20. September 2020 keine Liefervereinbarung vorliegt, werden von der Teilnehmerliste entfernt.

Begleitende pädagogische Maßnahmen - Nachweis für das Schuljahr 2019/2020 bis 15. Juni 2020 einreichen

Einrichtungen, die am EU-Schulprogramm teilnehmen, sind verpflichtet, mindestens eine begleitende pädagogische Maßnahme pro Schuljahr (Grund- und Förderschulen: alle Klassen; Kinderkrippen/Kindergärten: pro Einrichtung) durchzuführen. Die Durchführung der Maßnahme ist in der Einrichtung durch Vermerke, Klassenbucheinträge, Rechnungen o. ä. zu dokumentieren. Die Durchführung ist gegenüber dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie auf dem bereitgestellten Vordruck zu bestätigen.

Wird der Nachweis nicht erbracht, kann die Einrichtung im Schuljahr 2020/2021 nicht am Programm teilnehmen.

Hygieneinformationen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie

Eine Übertragung des Corona-Virus über Lebensmittel ist grundsätzlich sehr unwahrscheinlich. Unabhängig davon sollten beim Umgang mit Lebensmitteln in Schulen und Kitas immer die allgemeinen Regeln der Lebensmittelhygiene beachtet werden. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen ist unbedingt sicherzustellen. Die im Rahmen des EU-Schulprogrammes bereits veröffentlichten Hygiene-Regeln sind weiterhin gültig.

Darüber hinaus werden in den einschlägigen Allgemeinverfügungen, die im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie erlassen wurden, weitere Regelungen getroffen. Bezüglich der konkreten Situation vor Ort ist eine individuelle Abstimmung zwischen den teilnehmenden Einrichtungen und den Lieferanten erforderlich.

Ggf. sind Änderungen bzgl. des Anlieferungsortes bzw. der Produkte (z.B. ausschließlich Stückobst wie Banane, Apfel, Birne) erforderlich.

Was sind die Ziele des EU-Schulprogramms?

Ziel des EU-Schulprogrammes ist es, durch ein regelmäßiges Angebot in sächsischen Kinderkrippen und Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen den Verzehr und die Akzeptanz von Obst, Gemüse und Milch bei Kindern zu erhöhen. Mit einer kostenlosen Extra-Portion Obst, Gemüse und Milch soll Kindern gesunde Ernährung schmackhaft gemacht werden. Begleitende pädagogische Maßnahmen wie zum Beispiel Bauernhofbesuche oder thematische Projekttage sollen gleichzeitig das Wissen über die Produkte und deren Herkunft sowie die Kompetenzen der Kinder im Umgang mit den Produkten fördern.

Wer kann am EU-Schulprogramm teilnehmen?

Zielgruppen des EU-Schulprogrammes sind Kinder in:

  • Kinderkrippen und Kindergärten (auch Tagesmütter)
  • Grund- und Förderschulen der Klassenstufen 1 bis 4 (Förderschulen für geistig Behinderte: Grund- und Mittelstufe)

Teilnahmeberechtigt sind alle Kinder, die zum Schuljahresbeginn 2020/2021 (Kitas: zum 1. August 2020) in diesen Einrichtungen  registriert sind bzw. eine Platzzusage haben.

Nicht teilnahmeberechtigt sind Kinder in Horten, Oberschulen und Gymnasien.

Was bedeutet die Teilnahme am EU-Schulprogramm für die Einrichtungen?

Alle teilnehmenden Einrichtungen werden regelmäßig von einem zugelassenen Lieferanten mit kostenlosen Produkten (Obst, Gemüse, Milch) beliefert. Die Suche nach einem geeigneten Lieferanten sowie die Organisation vor Ort liegen in Verantwortung der Einrichtungen. Um die Wirksamkeit des Programmes zu erhöhen, sind in den Einrichtungen begleitende pädagogische Maßnahmen durchzuführen.

Wer kann die Einrichtungen mit Obst, Gemüse und Milch beliefern?

Die Belieferung mit Obst, Gemüse und Milch kann u. a. durch Direktvermarkter, Einzel-/Großhändler oder Molkereien erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Lieferant vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zugelassenen ist. Alle zugelassenen Lieferanten werden auf dieser Internetseite veröffentlicht.

Für die gelieferten Produkte bekommt der Lieferant auf Antrag einen festgelegten Pauschalpreis vom LfULG erstattet.

Welche Produkte werden gefördert?

Förderfähige Produkte im Rahmen des EU-Schulprogrammes sind frisches und unverarbeitetes Obst und Gemüse sowie Trinkmilch. Milchmischgetränke mit Zusatz von Zucker, Kakao, Farb- und Geschmacksstoffen sind ausgeschlossen.

Grund- und Förderschulen können wahlweise Obst, Gemüse und/oder Milch beziehen. Für Kinderkrippen und Kindergärten steht ausschließlich die Produktgruppe Milch zur Verfügung.

Produkte, die über das EU-Schulprogramm geliefert werden, sind für die Einrichtungen kostenlos. Die Abrechnung erfolgt zwischen Lieferant und dem Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie.

Die Lieferung von Bio-Produkten ist möglich. Übersteigen die Kosten für diese Produkte die festgelegten Preise, kann der Lieferant im Einvernehmen mit der Einrichtung diese Mehrkosten der Einrichtung in Rechnung stellen.

 

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