Hauptinhalt

Richtlinie Härtefälle gemeinnützige Träger SMEKUL 2020

Zweck

Das Förderprogramm dient der Unterstützung gemeinnütziger und im Zuständigkeitsbereich des Sächsischen Staatsministeriums für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft tätiger Träger, die sich aufgrund von einschränkenden Maßnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie in einer existenzbedrohenden wirtschaftlichen Lage befinden.

Hinweis an Träger, die eine Antragstellung nach dem 01. Juli 2020 beabsichtigen:

Am 12. Juni 2020 hat die Bundesregierung Eckpunkte für eine „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen“ beschlossen. Anträge in diesem Bundesprogramm können seit 01. Juli 2020 gestellt werden. für Einzelheiten wird auf die entsprechenden Fundstellen Eckpunkte der Überbrückungshilfe und FAQs zur »Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen« verwiesen.

Da die Richtlinie “Härtefälle gemeinnützige Träger SMEKUL“ in Ziffer I Nr. 5 eine vorrangige Inanspruchnahme von Zuschussprogrammen des Bundes vorsieht, haben Träger, die eine Antragstellung nach dem 01. Juli 2020 beabsichtigen, zunächst einen Antrag auf Bundesförderung zu stellen. Ein Antrag auf Landesförderung ist nur möglich, wenn eine Bundesförderung nachweislich nicht gewährt wurde oder wenn trotz gewährter Bundesförderung eine Liquiditätslücke von mindestens 1.000 € (Bagatellgrenze) verbleibt.

 

 

Träger, die als gemeinnützig anerkannt und auf den Gebieten

  • des Natur-, Klima- und Umweltschutzes,
  • der Landschaftspflege,
  • der Nachhaltigkeit,
  • der Landwirtschaft  und Forstwirtschaft, der Fischerei und Aquakultur einschließlich der Vermarktung regionaler Erzeugnisse,
  • der Tier- und Pflanzenzucht oder
  • der Förderung erneuerbarer Energien und des effizienten Energieverbrauchs

tätig sind.

Der Träger muss überwiegend im Freistaat Sachsen tätig sein.

Die Förderung soll insbesondere zur Existenzsicherung dienen. Mit dem vorgegebenen Antragsformular weist der Träger nach,

  • dass eine Deckungslücke bei den allgemeinen Betriebskosten besteht und
  • dass diese Deckungslücke aufgrund einschränkender Maßnahmen im Zusammenhang mit und zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie entstanden ist. Dabei kann es sich um unabweisbare Einnahmeverluste oder zusätzliche Ausgaben handeln.

Ansprüche nach dem Infektionsschutzgesetz sowie Versicherungsleistungen, die für diese Situation einschlägig sind (insbesondere Veranstaltungsausfallversicherungen), sind vorrangig in Anspruch zu nehmen. Gleiches gilt für Zuschussprogramme von Bund und kommunalen Körperschaften und andere staatliche Leistungen zur Existenzsicherung, soweit für den Antragsteller verfügbar. Die gleichzeitige Inanspruchnahme mehrerer Zuschussprogramme des Freistaates Sachsen mit ähnlicher Zielrichtung ist ausgeschlossen.

Zur Deckung der allgemeinen Betriebskosten des Trägers kann eine einmalige Zuwendung bis zu einer Höhe von 10.000 Euro gewährt werden. In besonders begründeten Einzelfällen kann die Zuwendung bis auf 20.000 Euro erhöht werden. Zuwendungen unter 1.000 Euro werden nicht gewährt.

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

Referat 33 Förderung

zurück zum Seitenanfang