03.11.2017

Größter Schaden im sächsischen Wald seit »Kyrill«

Umweltstaatsminister Thomas Schmidt (links) informiert zusammen mit der Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages Andrea Dombois (rechts) und Landesforstpräsident Prof. Dr. Hubert Braun über die Schäden im Landeswald durch Orkan »Herwart«.
© SBS/Dr. Renke Coordes

Sturmtief »Herwart« sorgt für fast 650 000 Festmeter Bruchholz

Der Herbststurm »Herwart« hat am vergangenen Sonntag (29. Oktober 2017) mit seinen Orkanböen in Sachsen nach einer ersten Schadensaufnahme fast 650 000 Kubikmeter Windwurfholz verursacht. Allein im vom Staatsbetrieb Sachsenforst (SBS) bewirtschafteten Staatswald wird mit einer Schadholzmenge von rund 515 000 Festmetern gerechnet. Das entspricht fast der Hälfte seines jährlichen Holzeinschlages. Weitere etwa 127 000 Festmeter Schadholz haben private und kommunale Waldbesitzer zu beklagen. Regionale Schwerpunkte liegen im Wald der Forstbezirke Marienberg, Adorf und Bärenfels. Hauptsächlich sind den heftigen Orkanböen Fichten in den mittleren und oberen Lagen des Erzgebirges auf durchnässten Böden zum Opfer gefallen.
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