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Umnutzung eines Stallgebäudes in Görbersdorf zum Wohnhaus für eine junge Familie

Gemeinsam mit den Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in einem Mehrgenerationenhaus wohnen – dieses Vorhaben hat eine junge Familie im Ortsteil Görbersdorf der Stadt Oederan in die Tat umgesetzt. Dafür ist die junge Familie wieder auf den elterlichen Hof gezogen. Die großzügige Hofanlage und die angrenzenden Grünflächen bieten ausreichend Freiraum und Gestaltungsmöglichkeiten, um hier in vier Generationen zu leben.

Im Kontakt mit dem Regionalmanagement Augustusburger Land wuchs der Gedanke, den ursprünglich geplanten Einfamilienhaus-Neubau in anderer Weise zu realisieren. Das ehemalige Stallgebäude für Pferde und Hühner stand ja bereits auf dem elterlichen Hof.

Zu Wohnzwecken umgenutztes ehemaliges Stallgebäude – Hofseite

Zu Wohnzwecken umgenutztes ehemaliges Stallgebäude – Ansicht von der Hofseite

Zu Wohnzwecken umgenutztes ehemaliges Stallgebäude – Gartenseite

Zu Wohnzwecken umgenutztes ehemaliges Stallgebäude – Ansicht von der Gartenseite

Mit der finanziellen Unterstützung durch die EU-Fördermittel der Region wurde die Umnutzung möglich, bei der marode Bereiche der Holzkonstruktion und der Natursteinwände ausgetauscht werden mussten. Die Dachkonstruktion konnte nahezu vollständig erhalten werden. Im äußeren Erscheinungsbild ist es gelungen, wesentliche Merkmale des historischen Gebäudes zu erhalten oder erkennbar auf neue Weise zu interpretieren. Die ursprünglich vorhandene Holz-Deckleistenschalung wurde erneuert und prägt das Haus weiterhin. Neue vertikale Fenster fügen sich in diese Struktur ein und erzeugen ein modernes Wohngefühl in den Innenräumen. Durch die Verkleidung mit Holz entsprechen die Garagentore dem Bild früherer dörflicher Holztore und Verschläge.

Kombination aus alt und neu

Kombination aus alt und neu – für behagliches Wohnen

Zeitgemäß ist auch die Nutzung von Erdwärme zur Beheizung der insgesamt 135 m² Wohnfläche. Die Wärmepumpe ist in der Fläche des benachbarten zum Grundstück gehörenden Grünbereiches angelegt.

Das Vorhaben wurde über Kap. E der Förderrichtlinie »Integrierte Ländliche Entwicklung« (RL ILE) gefördert.