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Öffentliche Straßen und Plätze im Dorfumbau

Bild Dorfumbau Straßen und Plätze

Erreichbarkeit ist ein Hauptkriterium bei der Wohnstandortwahl. Ein intaktes Straßennetz ist existenziell für eine stabile Entwicklung vor allem in dünn besiedelten oder strukturschwachen Regionen.

Trotz Bevölkerungsrückgang und Überalterung wird der Güter- und Individualverkehr zunehmen. Gründe dafür sind u. a. die fortschreitende Zentralisierung von Versorgungs- und Bildungseinrichtungen einschließlich Online-Handel und der Abbau des ÖPNV.

Straßenbau und -instandsetzung müssen langfristig bedarfsgerecht, multifunktional, barrierefrei und wirtschaftlich tragfähig sein.

Innerorts sind die Nutzungsanforderungen von Verkehrsteilnehmern mit Kinderwagen oder Rollator genauso zu berücksichtigen wie die des fließenden und ruhenden Verkehrs.

Verbindungsstraßen zwischen Ortsteilen sind am Bedarf orientiert (vom Radfahrer bis zum Landwirt) und flächensparend auszuführen. Das kann im Einzelfall mit Nutzungseinschränkungen und Rückbau verbunden sein.

Öffentliche Plätze prägen das Ortsbild: Sie sind wichtige Treffpunkte für Einwohner und Gäste, Standorte für Infotafeln, mobile Verkaufsstände, Wertstoffcontainer und vieles mehr. Um vielfältige und generationenübergreifende Nutzungen zu ermöglichen, ist eine an die örtliche Situation angepasste Gestaltung erforderlich.

Demnächst finden Sie hier weitere gute Beispiele aus der Dorfumbaupraxis.