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Strategien im Dorfumbau

Dorfumbau zielt auf Anpassung und Entwicklung im unmittelbaren Lebensumfeld der Menschen. Die Betroffenheit von demografiebedingten Veränderungen wie auch die Bereitschaft, sich zu engagieren, sind hier am größten. Vielfältiges lokales Engagement bildet die Basis für Projekte, Arbeitsteilung und Vernetzung in der Integrierten Ländlichen Entwicklung und ist somit ein wichtiger Baustein der jeweiligen kommunalen und regionalen Strategie.

Mit einem Dorfumbauplan werden lokale Probleme analysiert und mit Vorhaben untersetzt. Der Plan gewährleistet, dass Lösungen nicht nur aus isolierten Einzelmaßnahmen bestehen, sondern ganzheitlich unter Beachtung der kommunalen und regionalen Verflechtungen tragfähig gestaltet werden. Die Erarbeitung eines Dorfumbauplans trägt dazu bei, Bürger für die lokalen Erfordernisse des demografischen Wandels zu sensibilisieren und das Engagement zu fördern.

Der Dorfumbauplan kann als eigenständiges Konzept, aber auch als Ergänzung zu bestehenden Plänen, wie z.B. dem Örtlichen oder Gemeindeentwicklungskonzept oder Stadtentwicklungskonzept (SEKo), erarbeitet werden. In jedem Fall sind vorliegende Strategien, Konzepte und Daten möglichst zu berücksichtigen.

Die Erhebung von Dorfumbaubedarf in der Region kann Bestandteil der SWOT-Analyse einer LEADER-Entwicklungsstrategie (LES) sein.

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