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»Coworking in ländlichen Räumen« am 07. und 08.11.2019 in Thallwitz

Zeichnung eines Co-Working-Raumes mit Küchenzeile, Akten-Regal als Raumteiler sowie mehreren Computerarbeitsplätzen

Autorin: Caro Roericht

»Die gesellschaftliche Bedeutung des Coworking wird sich auf dem Land beweisen müssen.« 
(Tobias Kremkau, Head of Coworking @ St. Oberholz)

 

So zukunftweisend formulierte es Tobias Kremkau in seinem Vortrag »Coworking – Frischzellenkur für ländliche Räume?« im Rahmen der Ausstellungseröffnung am 7. November 2019 in Thallwitz und überzeugte die Teilnehmer, dass  Coworking  in ländlichen Räumen funktionieren kann. Natürlich sei es kein Selbstläufer und man müsse von den Gegebenheiten vor Ort ausgehen, aber Coworking könne deutliche Impulse für eine Region liefern. Es gäbe gute Chancen, Akteure zu vernetzen, Pendlern einen alternativen Arbeitsplatz vor Ort zu bieten, kreative Köpfe aus den Metropolen »aufs Land« zu locken und dabei Arbeit und Erholung zu kombinieren.

Auch Henning Kuschnig, Referatsleiter »Ländliche Entwicklung« im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft, betonte in seiner Ansprache, dass die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt eine Umkehrung der Sicht auf Stadt und Land ermögliche.»Der Ländliche Raum (hingegen) verbleibt ein Möglichkeitsraum für soziale Geborgenheit (Brüderlichkeit) und eröffnet – was die digitale Großstadt nicht mehr vermag – Raum für individuelle Freiheit und auch selbstbestimmtes Leben.« Coworking bietet die Möglichkeit diese Chance, diese individuelle Freiheit im Bereich der Arbeit zu nutzen!

Welche Räume für Coworking geeignet wären, betrachteten Studenten der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden. Sie präsentierten in ihrer Ausstellung verschiedene Entwürfe für Coworking und Coliving in leerstehenden Gebäuden im Leipziger Muldenland. Zusätzlich boten europäische LEADER-Gebiete im Rahmen des Kooperationsprojektes CoLabora der LAG Leipziger Muldenland Einblicke in die Erfahrungen von ländlichen Coworking Spaces in Frankreich, Irland, Spanien und Lettland.

simul+ Werkstatt »Coworking in ländlichen Räumen«

Tiefer in die Materie drangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der simul+Werkstatt »Coworking in ländlichen Räumen« am 8. November 2019 in Thallwitz ein. Im World-Café ging es um Betreibermodelle, die Ansprache von Interessenten und potentiellen Coworkern, den Aufbau einer Coworking-Community und Anforderungen an einen guten Community-Manager. Zentrale Fragen waren: Welche Voraussetzungen an Infrastruktur, welche Finanzierung und administrative Rahmenbedingungen braucht ein Coworking-Space im ländlichen Raum? Welchen Nutzen bringt Coworking und wie funktioniert es anderswo in Europa?

Projekthintergrund

Die Ausstellung und simul+Werkstatt entstand in Kooperation mit der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden sowie dem LEADER-Gebiet Leipziger Muldenland und ist Teil des LfULG-Projektes „Kreativ arbeiten in ländlichen Räumen“, welches Formen und Erfolgsfaktoren neuen Arbeitens in ländlichen Räumen untersucht.

Programm vom 07.11. und 08.11.2019

Grußwort zur Ausstellungseröffnung am 07.11.2019

Ausstellung »Coworking - Eine Strategie für den ländlichen Raum« (Tafeln)

Die Ausstellungstafeln »Coworking - Eine Strategie für den ländlichen Raum« werden gern für temporäre Ausstellungen zur Verfügung gestellt. Interessenten wenden sich bitte direkt an das Sekretariat am Studio Wohnbauten der Fakultät Architektur der Technischen Universität Dresden ► Kontakt

Vorträge simul+ Werkstatt »Coworking in ländlichen Räumen«

Impressionen

Im Rahmen der simul+Werkstatt am 8. November sitzen die Teilnehmer an verschiedenen Thementischen und erarbeiten Ergebnisse zu unterschiedlichen Fragestellungen rund um das Thema Coworking

World-Café rund um das Thema »Coworking« im Rahmen der simul+Werkstatt am 8. November 2019 (Foto: LfULG/Elke Schröter)

Begrüßung der Teilnehmer durch den Bürgermeister der Gemeinde Thallwitz Thomas Pöge und den Abteilungsleiter des LfULG Dr. Mario Marsch

Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Ausstellung »Coworking-Strategie für den ländlichen Raum« durch den Bürgermeister der Gemeinde Thallwitz Thomas Pöge und den Abteilungsleiter des LfULG Dr. Mario Marsch (v.l.n.r., Foto: LfULG/Katrin Schulze)

Henning Kuschnig (links im Bild), Referatsleiter »Ländliche Entwicklung« des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft im Gespräch mit internationalen Gästen des Kooperationsprojektes CoLabora

Henning Kuschnig (links im Bild), Referatsleiter »Ländliche Entwicklung« des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft im Gespräch mit internationalen Gästen des Kooperationsprojektes CoLabora (Foto: LfULG/Elke Schröter)

Blick durch ein Modell von Studenten der Technischen Universität, Fakultät Architektur zum Thema Coworking

Modell der Architekturstudenten im Rahmen der Ausstellung »Coworking-Strategie für den ländlichen Raum« am 7. und 8. November 2019 in  Thallwitz (Foto: LfULG/Katrin Schulze)

Coworking-Experte Tobias Kremkau im Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung

Coworking-Experte Tobias Kremkau im Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung (Foto: LfULG/Katrin Schulze)

Marginalspalte

Ansprechpartner

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 23 Ländliche Entwicklung, Agrarmarketing

Ute Roericht

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    Postfach 54 01 37
    01311 Dresden
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    01326 Dresden
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  • TelefaxTelefax: (0351) 2612 2399
  • E-MailE-Mail
  • Internetseitewww.smul.sachsen.de/lfulg

Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie

Referat 23 Ländliche Entwicklung, Agrarmarketing

Katrin Schulze

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