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Staumeisterei Schömbach

Die Staumeisterei Schömbach, mit ihrem Dienstsitz in Altmörbitz, betreibt und unterhält folgende wasserwirtschaftliche Anlagen: die Talsperre Schömbach sowie die Pegel Leuba/Langenleuba, Wiera/Langenleuba und Wyhra/Altmörbitz. Die Zu- und Ablaufpegel dienen der Steuerung der Talsperre. Mit ihnen wird bestimmt, wie viel Wasser der Wyhra in der Talsperre zur Sicherheit der flussabwärts liegenden Ortschaften zurückgehalten wird.

Talsperre Schömbach

Die Talsperre Schömbach liegt direkt auf der Landesgrenze zwischen Sachsen und Thüringen bei Altmörbitz in der Nähe von Geithain. Sie entstand in den Jahren 1967 bis 1972. Für ihren Bau mussten einige Bauernhöfe des Dorfes Schömbach aufgegeben werden. Mit ihrem 16,6 Meter hohen und 749 Meter langen Staudamm staut sie die Wiera und die Leuba. Die beiden Flüsse vereinigen sich in der Talsperre und fließen unterhalb des Staudammes als Wyhra weiter, die schließlich nördlich von Borna in die Pleiße mündet.

Das in der Talsperre gestaute Wasser wird über zwei Grundablassleitungen und einen 60 Meter langen Stollen durch den Absperrdamm geleitet. Die Hochwasserentlastung erfolgt über einen 80 m langen Überfallrücken, an den sich die Sammelrinne, das Tosbecken des Grundablasses und die Schussrinne anschließen. Nach 2002 wurde in den Hochwasserüberlauf ein tiefer liegender Schütz eingebaut. Damit kann die Talsperre, wenn der Unterlauf es zulässt, schneller abgelassen werden. So steht mehr Hochwasserschutzraum in der Talsperre zur Verfügung.

Außerdem wird die Stauanlage in Trockenperioden zur Aufhöhung der Pleiße genutzt und dient der Brauchwasserbereitstellung. Die Talsperre hat sich mehr und mehr zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt, vor allem für Wanderer, Radwanderer und Angler. Zu verdanken hat sie das in erster Linie ihrer Lage direkt am östlichen Rand des Leinawaldes und ihrem Fischreichtum.

Talsperre Schömbach

Talsperre Schömbach
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

Bauzeit 1967 - 1972
Gewässer Zulauf Wiera, Leubabach
Gewässer Ablauf Wyhra
Einzugsgebiet 106,7 km²
Gesamtstauraum 9,7 Mio. m³
davon Betriebsraum 1 Mio. m³
Hochwasserschutzraum 6,2 Mio. m³
Mittelwasserzufluss 260 l/s
Spitzenzufluss HQ100 94 m³/s
Mindestabgabe QL 150 l/s
Absperrbauwerk Sanddamm mit bituminöser Außendichtung
Höhe über Gelände 16,6 m
Dammlänge 749 m
Dammneigung luftseitig 1:2,25
Dammneigung wasserseitig 1:2,5

 

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Sitz der Staumeisterei Schömbach

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