1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Staumeisterei Saidenbach

Die Staumeisterei Saidenbach mit ihrem Dienstsitz im Lengefelder Ortsteil Reifland betreibt, überwacht und unterhält die Talsperre Saidenbach mit ihren zehn Vorbecken, die Vorsperre Forchheim und die Rohwasserüberleitung zur Talsperre Neunzehnhain 1 mit dem Pumpwerk Rauenstein. Die wasserwirtschaftlichen Anlagen gehören zum Trinkwassertalsperrenverbundsystem »Mittleres Erzgebirge«.

Talsperre Saidenbach

Die Talsperre Saidenbach liegt südöstlich von Reifland. Sie wurde zwischen 1929 und 1933 gebaut. Sie staut die Gewässer Forchheimer Dorfbach, Haselbach, Hölzelbergbach, Lippersdorfer Bach und Saidenbach. Mit über 146 Hektar Wasserfläche ist die Talsperre der größte Stausee im Mittleren Erzgebirge und gleichzeitig der größte Trinkwasserspeicher im Verbundsystem »Mittleres Erzgebirge«. Im Verbund mit den Talsperren Neunzehnhain 1 und 2 sowie Einsiedel stellt die Stauanlage Saidenbach Rohwasser für das Wasserwerk Einsiedel bereit, das Trinkwasser nach Chemnitz und Südsachsen liefert. Deshalb ist das Wassereinzugsgebiet gegen Verunreinigung des Wassers geschützt. Für den Stausee und seine unmittelbare Umgebung gelten strenge Einschränkungen. So sind das Betreten der Ufer, Baden und Wassersport in diesem Trinkwasserreservoir nicht erlaubt.

Die Talsperre Saidenbach dient außerdem dem Hochwasserschutz im Flussgebiet der Flöha und der Energiegewinnung. Eine Wasserkraftanlage im Pumpwerk Rauenstein erzeugt Strom für den Eigenbedarf der Landestalsperrenverwaltung.

Talsperre Saidenbach

Talsperre Saidenbach
(Foto: LTV / K. Lassig)

Bauzeit 1928 - 1933
Gestautes Gewässer Saidenbach, Haselbach, Forchheimer Dorfbach, Lippersdorfer Bach und Hölzelbergbach
Gesamteinzugsgebiet 60,783 km²
Stauraum 22,38 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Bruchsteingewichtsstaumauer mit gekrümmter Achse
Höhe über der Gründungssohle 57,26 m
Breite der Gründungssohle 41,87 m
Höhe über Gelände 47,3 m
Höhe der Mauerkrone 440,3 m ü. NN
Kronenlänge 334 m
Kronenbreite 4 m
Bauwerksvolumen 203.000 m³

Vorsperre Forchheim

Die Vorsperre Forchheim staut den Haselbach im Wassereinzugsgebiet der Talsperre Saidenbach. Sie dient dazu, Nährstoffe aus dem Wasser zu beseitigen, das der Talsperre Saidenbach zufließt. Dadurch können im Wasser der Talsperre Algenmassenentwicklungen verhindert werden. Außerdem wird die Vorsperre für den Hochwasserschutz genutzt.

Bauzeit 1972 - 1976, 1980 Grundinstandsetzung
Gestautes Gewässer Haselbach
Teileinzugsgebiet 22,2 km ²
Stauraum 0,588 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Zwei-Zonen Staudamm mit Lehmkerndichtung
Höhe über der Gründungssohle 15 m
Höhe über Gelände 14,35 m
Höhe der Mauerkrone 470 m ü. NN
Kronenlänge 193 m
Kronenbreite 4 m

Marginalspalte

Ihre Ansprechpartner

allgemeine Fragen / Vermittlung

  • TelefonTelefon: (03501) 796-0
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-103
  • E-MailE-Mail

Britta Andreas (Bürger- und Presseanfragen)

  • TelefonTelefon: (03501) 796-371
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-116
  • E-MailE-Mail

Katrin Schöne (Pressesprecherin)

  • TelefonTelefon: (03501) 796-378
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-116
  • E-MailE-Mail