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Staumeisterei Rauschenbach

Die Staumeisterei Rauschenbach mit ihrem Sitz in Neuhausen, Ortsteil Rauschenbach, betreibt, überwacht und unterhält die Talsperre Rauschenbach. Sie liegt im oberen Flöhatal an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Talsperre Rauschenbach

Die Talsperre Rauschenbach befindet sich im Osterzgebirge, in der Nähe der Gemeinde Neuhausen. Sie wurde von 1960 bis 1968 gebaut. Ein kleiner Teil des Stausees befindet sich in der Tschechischen Republik.

Die Talsperre besitzt eine konstruktive Besonderheit, denn auf dem Grund des Stausees liegt eine gewaltige Betonplatte. Sie ist durch Stahlseile mit der Staumauer und dem Untergrund verspannt und erhöht die Standsicherheit der Mauer gegen die drückenden Wassermassen. Das Absperrbauwerk ist eine 40 Meter hohe und 346 Meter lange Betonmauer. Sie besitzt begehbare Kontrollgänge, die für die Bauwerksüberwachung genutzt werden. Die Mauer staut die Flöha und den Wernsbach zu einem 2,5 Kilometer langen und etwa 100 Hektar großen See. Die Talsperre dient dem Hochwasserschutz und der Rohwassergewinnung für die Trink- und Brauchwasserversorgung. Das Wasser wird dafür über ein Schachtbauwerk am rechten Stauseeufer entnommen und fließt über die Revierwasserlaufanstalt Freiberg zum Bestimmungsort. Es kann über ein System aus Rohrleitungen, Stollen, Kunstgräben und Teichen bis ins Versorgungsnetz der Landeshauptstadt Dresden gelangen. Außerdem kann es auch an das Talsperrensystem »Mittleres Erzgebirge« zur Verwendung im Gebiet von Chemnitz abgegeben werden. Die zweite wichtige Aufgabe der Talsperre ist der Hochwasserschutz.

Seit dem Bau der Talsperre führt die Staatsstraße S211 von Neuwernsdorf nach Deutschgeorgenthal direkt über den Stausee. Dafür wurde eine 250 Meter lange bogenförmige Brücke errichtet. Diese wurde im Jahr 2002 komplett erneuert.

In der Trinkwassertalsperre Rauschenbach sind Baden und Wassersport verboten. Die Staumauerkrone ist jedoch für Besucher freigegeben und als Wanderweg zwischen Cämmerswalde und Rauschenbach sehr beliebt.

Talsperre Rauschenbach

Talsperre Rauschenbach
(Foto: LTV / K. Lassig)

Bauzeit 1960 - 1968
Gestautes Gewässer Flöha
Gesamteinzugsgebiet 70,5 km² (davon 10,7 km² auf sächsischem Gebiet und 59,8 km² auf tschechischem Gebiet)
Stauraum 15,2 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Gewichtsstaumauer aus Beton mit gerader Achse und Schleppplatte
Höhe über der Gründungssohle 47,9 m
Breite der Gründungssohle 33,32 m
Höhe über Gelände 40,34 m
Höhe der Mauerkrone 600,5 m ü. NN
Kronenlänge 346 m
Kronenbreite 6,3 m
Bauwerksvolumen 143.700 m³

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