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Staumeisterei Lichtenberg

Die Staumeisterei Lichtenberg mit ihrem Sitz im gleichnamigen Ort betreibt, überwacht und unterhält die Talsperre Lichtenberg, zu der die Vorsperre Dittersbach und die beiden Vorbecken Burkersdorf und Dittersbach gehören. Außerdem betreut sie einen etwa 16 Kilometer langen Abschnitt der Rohwasserüberleitung von der Revierwasserlaufanstalt Freiberg zur Talsperre Klingenberg mit einem Pumpwerk und einem Hochbehälter.

Talsperre Lichtenberg

Die Talsperre Lichtenberg liegt im Osterzgebirge, oberhalb des Ortes Lichtenberg. Über einen markanten Entnahmeturm wird aus verschiedenen Tiefen des Stausees das für die Trinkwasseraufbereitung gespeicherte Rohwasser entnommen. Außerdem dient er bei zu hohen Wasserständen im Staubecken als Hochwasserentlastungsanlage. An den Entnahmeturm, der sich auf der Wasserseite am Dammfuß befindet, schließt ein Tunnel an. Über ihn werden Rohwasser- und Grundablassleitungen durch den Staudamm geführt.

Die Talsperre versorgt über die Wasserwerke in Freiberg und Lichtenberg die Städte Freiberg und Olbernhau sowie deren Umgebung und den südlichen Landkreis Mittelsachsen mit Trinkwasser. Zusätzlich dient ein 3 Millionen Kubikmeter großer Teil des Stauraumes dem Hochwasserschutz. Eine aus Rohrleitungen, einem Hochwasserbehälter und einem Pumpwerk bestehende Rohwasserüberleitung verbindet die Talsperren Lichtenberg und Klingenberg mit der Revierwasserlaufanstalt Freiberg und der Talsperre Rauschenbach.

Wegen ihrer Funktion als Trinkwasserspeicher kann in der Talsperre Lichtenberg nicht gebadet oder Wassersport betrieben werden. Angeln ist jedoch erlaubt. Durch ihre Lage in einer Waldlandschaft hat sich die Talsperre zu einem beliebten Anziehungspunkt für Wanderer entwickelt. Die Staudammkrone ist für Besucher freigegeben.

Talsperre Lichtenberg

Talsperre Lichtenberg
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

Bauzeit 1966 - 1975
Gestautes Gewässer Gimmlitz
Gesamteinzugsgebiet 38,798 km²
Stauraum 14,45 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes Steinschüttdamm mit bituminöser Außenhautdichtung und Entnahmeturm mit Hochwasserentlastung und Grundablassgewölbe
Höhe über der Gründungssohle 46 m
Breite der Gründungssohle 165 m
Höhe über der Talsohle 42,8 m
Höhe der Mauerkrone 497 m ü. NN
Kronenlänge 300 m
Kronenbreite 6 m
Bauwerksvolumen 600.000 m³

Rohwasserüberleitungen

Eine aus Rohrleitungen, einem Hochbehälter und einem Pumpwerk bestehende Rohwasserüberleitung verbindet die Talsperren Lichtenberg und Klingenberg mit der Revierwasserlaufanstalt Freiberg und der Talsperre Rauschenbach.

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