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Aufbau einer Talsperre

Grundablass: gibt Wasser an den Fluss ab. Eine Mindestabgabe stellt sicher, dass der Fluss im Unterlauf einer Talsperre nicht austrocknet.

Hochwasserentlastungsanalage: dient der Sicherheit der Staumauer bei Hochwasser. Wenn sich bei Hochwasser der Stauraum so sehr füllt, dass er kein Wasser mehr aufnehmen kann, wird es über die Hochwasserentlastungsanlage abgeleitet.

Stauraum: ist der See, in dem das Wasser gespeichert wird.
Der Stauraum ist unterteilt in:

  • Reserveraum: ist der Mindeststauinhalt. Dieser muss aus Qualitätsgründen immer in der Talsperre vorhanden sein.
  • Betriebsraum: ist der normale Stauinhalt. Er wird für die verschiedenen Aufgaben genutzt. So geht das Wasser aus dem Betriebsraum beispielsweise an Wasserwerke oder wird bei Trockenheit zur Niedrigwasseraufhöhung benutzt.
  • gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: wird ständig für ein Hochwasser freigehalten. Dieser Teil des Stauraumes wird nur bei Hochwasser eingestaut, um Schäden im Unterlauf der Talsperre zu minimieren.
  • außergewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum: wird eingestaut, wenn eine Talsperre in den Überlauf geht. Das überschüssige Wasser fließt über die Hochwasserentlastungsanlage ab.
  • Freibord: ist der Sicherheitsabstand zur Mauerkrone. Er dient der Sicherheit des Bauwerks und ist so groß bemessen, dass die Staumauer auch bei extremsten Ereignissen nicht überströmt wird.

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