07.08.2019

Staatsminister Schmidt besucht alle 30 LEADER-Gebiete – Abschlussbesuch im »Lausitzer Seenland«

Vielfältige Projekte und großes Engagement aller Akteure

Mit dem LEADER-Gebiet »Lausitzer Seenland« schließt Staatsminister Schmidt seinen Besuch der 30 sächsischen LEADER-Gebiete ab.

Im Jahr 2014 haben sich im Freistaat Sachsen insgesamt 30 LEADER-Gebiete gebildet. Mit jeweils einem eigenen Budget und einer Entwicklungsstrategie, mit denen sie über Vorhaben in ihrer Region eigenständig entscheiden können, wurden zahlreiche Projekte im ländlichen Raum Sachsens auf den Weg gebracht bzw. umgesetzt, die regional sehr unterschiedlich sind. Insgesamt stehen den 30 LEADER-Gebieten in der Förderperiode 2014 bis 2020 427 Millionen Euro zur Verfügung.

»Jedes einzelne LEADER-Gebiet hat gezeigt, wie kreativ der ländliche Raum ist und dass seine Einwohner voller Ideen stecken. Mich haben die große Vielfalt der Projekte und das enorme Engagement aller Akteure sehr beeindruckt«, sagte Staatsminister Schmidt bei seinem Besuch im »Lausitzer Seenland«. »Deswegen werden wir den LEADER-Ansatz weiter verfolgen und weiterhin daran arbeiten, bürokratische Hemmnisse abzubauen.«

Das LEADER-Gebiet »Lausitzer Seenland« ist mit seinen knapp 68.000 Einwohnern in neun Gemeinden und zwei Städten ein kleineres der sächsischen LEADER-Gebiete. »Von der Bergbau- zur Tourismus- und Energieregion« ist das Leitbild der Region – dafür stehen rund neun Millionen Euro als Budget zur Verfügung.

Im Hoyerswerdaer Ortsteil Dörgenhausen besuchte Herr Staatsminister Schmidt den Ferienhof am »Dorfstüb’l«. Mit LEADER-Mitteln entstanden zur bestehenden Gaststätte zwei neue Gebäude. Der Ferienhof verfügt jetzt über 2 neue Ferienwohnungen für jeweils zwei bis drei Personen. Eine größere, barrierefreie Wohnung für vier Gäste befindet sich im zweiten Haus. Mit viel Liebe zum Detail ausgestattet und zum Großteil aus Holz errichtet, wurden die Wohnungen vom Deutschen Tourismusverband mit 4 Sternen klassifiziert.

Der Zuschuss für diese Maßnahme betrug rund 104.000 Euro.

»Die sächsischen LEADER-Gebiete haben uns nicht enttäuscht – ganz im Gegenteil: Ihre Freiheit, Projekte und Förderhöhen selbst zu bestimmen, haben sie mit hohem Verantwortungsbewusstsein und Eigeninitiative genutzt«, sagte Staatsminister Schmidt. »Im Lausitzer Seenland ist die lange Erfahrung mit regionaler Beteiligung deutlich zu spüren, da die Strukturen schon seit vielen Jahren bestehen und eng verzahnt sind.«

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