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Staumeisterei Cranzahl

Die Staumeisterei Cranzahl mit ihrem Sitz in der Gemeinde Sehmatal betreibt, überwacht und unterhält die Talsperre Cranzahl und zwei Beileitungen in das Wassereinzugsgebiet.

Talsperre Cranzahl

Die Talsperre Cranzahl befindet sich in der Nähe des Dorfes Cranzahl im oberen Erzgebirge. Sie wurde kurz nach der Gründung der DDR gemeinsam mit der Talsperre Sosa zum Großbauvorhaben erklärt. Innerhalb von nur drei Jahren entstand die neue Stauanlage, die 1952 in Betrieb genommen wurde.

Die Talsperre Cranzahl mit ihrem etwa 27 Hektar großen Stausee stellt Rohwasser für die Trinkwasserversorgung der Städte Annaberg-Buchholz und Oberwiesenthal sowie deren Umgebung bereit. Außerdem dient sie dem Hochwasserschutz. Das Absperrbauwerk ist ein Staudamm, der aus Erde aufgeschüttet wurde und als Innendichtung eine Lehmschürze besitzt. Die Talsperre staut den Lampertsbach und den Moritzbach. Darüber hinaus sammelt sie zusätzliches Wasser über einen rund sieben Kilometer langen Hanggraben vom Nordhang des Fichtelberges. 

Als Trinkwassergewinnungsanlage steht die Talsperre Cranzahl weder zum Baden noch für andere Wassersportarten zur Verfügung. Wandern, Radfahren und Skilanglauf im Winter sind aber auf dem 3,5 Kilometer langen Rundweg um den Stausee erlaubt. Die Dammkrone ist für Fußgänger freigegeben.

Talsperre Cranzahl

Talsperre Cranzahl
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

 Bauzeit  1949 - 1952
 Gestautes Gewässer  Moritzbach, Lampertsbach
 Gesamteinzugsgebiet  9,25 km²
 Stauraum  3,096 Mio. m³
 Art des Absperrbauwerkes  Erddamm mit Lehmkerndichtung
 Höhe über der Gründungssohle  36 m
 Breite der Gründungssohle  202 m
 Höhe über Gelände  32 m
 Höhe der Mauerkrone  717 m ü. NN
 Kronenlänge  428 m
 Kronenbreite  6 m
 Bauwerksvolumen  335.000 m³

Beileitungen

Um das Wasserangebot ihres natürlichen Zuflusses zu erhöhen, besitzt die Talsperre Cranzahl zwei Beileitungen aus anderen Einzugsgebieten. So leitet ein 7,4 Kilometer langer Hanggraben Wasser der Weißen Sehma und weiterer kreuzender Bäche in das natürliche Einzugsgebiet der Talsperre. Vom »Unverhofft-Glück-Stollen« in der Gemeinde Bärenstein führt eine 2,5 Kilometer lange Rohwasserüberleitung zum Moritzbach, der unter anderem die Talsperre speist.

 

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