1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Staumeisterei Werda

Die Staumeisterei Werda mit ihrem Dienstsitz im gleichnamigen Ort betreibt und unterhält die Talsperre Werda sowie die dazugehörige Vorsperre.

Talsperre Werda

Die Talsperre Werda wird auch als Geigenbachtalsperre oder Talsperre Bergen bezeichnet. Sie liegt in der Nähe des Ortes Werda im Vogtland unweit der Stadt Falkenstein. Sie zählt zu den ältesten Talsperren in Sachsen, denn sie entstand in den Jahren 1903 bis 1909. Die Anlage staut seitdem das Wasser des Geigenbaches. Er speist in seinem weiteren Verlauf unter dem Namen Trieb auch die Talsperre Pöhl. Zum Anstauen diente ursprünglich eine 34,5 Meter hohe und 275 Meter lange Bruchsteinmauer. Bei der Rekonstruktion der Mauer in den Jahren 1986 bis 1991 wurde auf der Wasserseite eine Vorsatzwand aus Beton angefügt. Dadurch wuchs die Mauer um circa drei Meter in die Höhe. Das ursprüngliche Fassungsvermögen des Stausees stieg dadurch auf rund fünf Millionen Kubikmeter Wasser an.

Die Hauptaufgabe der Talsperre besteht darin, die Stadt Plauen und weitere Ortschaften mit Trinkwasser zu versorgen. Sie war auch die erste Talsperre in Deutschland, zu der ein Wasserwerk mit einer eigenen Filteranlage gehörte. Zur Sicherung der Wassergüte besitzt die Talsperre eine Vorsperre sowie einen kleinen Stauweiher in Siehdichfür. Doch auch für den Hochwasserschutz in der Region besitzt die Anlage heute eine nicht zu unterschätzende Bedeutung.

Baden, Angeln oder Wassersport sind in diesem Trinkwasserspeicher nicht möglich. Besucher können aber den seit 1997 existierenden »Exkursions- und Wanderpfad Geigenbachtalsperre« nutzen.

Talsperre Werda

Talsperre Werda
(Foto: LTV / Kirsten Lassig)

Bauzeit 1904 - 1909
Rekonstruktion  1986 - 1991
Gestautes Gewässer  Geigenbach (Trieb)
Gesamteinzugsgebiet   14,3 km²

Stauraum  

4,879 Mio. m³
Art des Absperrbauwerkes  Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen mit gekrümmter Achse
Höhe über der Gründungssohle  44,7 m
Breite der Gründungssohle  42 m
Höhe über der Talsohle  36,6 m
Höhe der Mauerkrone  595,5 m ü. NN
Kronenlänge  311 m
Kronenbreite  8,1 m
Bauwerksvolumen  140.000 m³

Rohwasserabgabe zur Trinkwasseraufbereitung 

128 l/s
Garantierte Wildbettabgabe  20 l/s

Marginalspalte

Sitz der Staumeisterei Werda

Foto der Staumeisterei Werda

Ihre Ansprechpartner

allgemeine Fragen / Vermittlung

  • TelefonTelefon: (03501) 796-0
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-103
  • E-MailE-Mail

Britta Andreas (Bürger- und Presseanfragen)

  • TelefonTelefon: (03501) 796-371
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-116
  • E-MailE-Mail

Katrin Schöne (Pressesprecherin)

  • TelefonTelefon: (03501) 796-378
  • TelefaxTelefax: (03501) 796-116
  • E-MailE-Mail