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Aufgabenübergang der Staatlichen Ämter für Landwirtschaft

Kommunalisierung von Aufgaben der Ämter für Landwirtschaft

Die bisherigen elf Ämter für Landwirtschaft mit den Außenstellen Marienberg, Mittweida, Kamenz und Wurzen wurden per Gesetz am 31. Juli 2008 aufgelöst.

Die bisherigen Aufgaben auf den Gebieten Agrarstruktur und Berufsbildung werden ab 1. August 2008 den Landkreisen übertragen. Die Kreisfreien Städte nehmen nur die Aufgabe Agrarstruktur selbst wahr. Die Berufsbildungsaufgaben werden von den angrenzenden Landkreisen (Chemnitz – Landkreis Mittelsachsen, Dresden – Landkreis Meißen, Leipzig – Landkreis Leipzig) überenommen.

Alle Aufgaben der ehemaligen Ämter für Landwirtschaft, die nicht auf die Kommunen übergehen (Fördervollzug, Weiterbildung, Fachrecht, Investitionsförderung), übernimmt als Rechtsnachfolger das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), welches aus der bisherigen Landesanstalt für Landwirtschaft und dem Landesamt für Umwelt und Geologie gebildet wird.

Aufgaben des neuen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG)

Dem Prinzip der Einräumigkeit folgend unterhält das LfULG für die genannten Aufgaben vier Förder- und Fachbildungszentren mit Informations- und Servicestellen. Deren Sitze sind Mockrehna, Rötha, Döbeln, Zwickau, Plauen, Zwönitz, Großenhain, Kamenz, Pirna und Löbau. Sie sind am 01.01.2015 aus den bisherigen Außenstellen des LfULG hervorgegangen.

Die Standorte Plauen, Zwickau, Döbeln, Großenhain und Löbau haben außerdem den Unterricht der einjährigen Fachschulen für Landwirtschaft, die unter der Trägerschaft der Landkreise stehen, personell abzusichern.

Außenstelle Mockrehna Außenstelle Rötha Außenstelle Zwickau Außenstelle Plauen Außenstelle Zwönitz Außenstelle Döbeln Außenstelle großenhain Außenstelle Pirna Außenstelle Kamenz Außenstelle Löbau
Abbildung: Standorte der Förder- und Fachbildungszentren mit Informations- und Servicestellen,  Zuständigkeitsbereich (Landkreis)
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